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Auf Oeschs und Senns Spuren


Wer sich in der Musik und somit auch in der Volksmusik um den Nachwuchs kümmert, tut Gutes. Um Vieles Besseres als Menschen, die in Social Media Videos von Buben verbreiten, die sich schlecht und recht auf ihren Schwyzerörgeli versuchen und dazu auch noch singen. Zwar noch nicht in der tieferen Tonlage der gebrochenen Männerstimmen, aber stets die Übereinstimmung mit den Tönen ihres Instrumentes suchend.

Den Sinn des Textes verstehen sie aber noch nicht so ganz. Von schwarzen Zähnen und Hänge-Busen ist er jedoch derselbige wie jener der Grossen. Nicht Musik, Gesang und Text stehen im Vordergrund, sondern der Auftritt an sich. Der alleine ist ausschlaggebend. So herzig, dass die Knaben das schon können. Und ab ins Internet!

Mit derlei Gebaren erweist man erwähntem Nachwuchs keinen Dienst. Das tun umsomehr andere. Zum Beispiel das Haus der Volksmusik oder viele Blasmusikvereine, die regelmässig Jungmusikanten-Lager organisieren und den Nachwuchs intensiv betreuen. Oder auch die vielen Musikanten, die immer wieder Kurse organisieren. Und selbstverständlich diverse VSV-Kantonalsektionen oder weitere Institutionen wie z.B. Steinen mit dem Musigkarussell (Aufzählung zufällig und unvollständig), die regelmässig Stubeten oder Treffen für Junge veranstalten.

Alljährlich wird unter dem Patronat des Eidg. Jodlerverbandes und des Verbandes Schweizer Volksmusik auch der Schweizer Folklore-Nachwuchs-Wettbewerb in den Sparten Jodeln, Alphorn und Instrumental durchgeführt. An diesem haben einst Melanie Oesch oder Nicolas Senn teilgenommen. 35 Formationen und über 160 Kinder und Jugendliche waren im letzten November mit dabei. 13 Gruppen qualifizierten sich für den Final. Die jeweiligen Sieger der drei Sparten dürfen sich neben dem bereits gewonnen Pokal am Final am Samstag, 9. Februar, 20 Uhr auf SRF 1 auch noch in der Sendung «Viva Volksmusik» präsentieren und zugleich gegen die Gewinner der beiden andern Kategorien um den «Viva-Nachwuchspreis» antreten. Per Abstimmung wird das Bildschirm-Publikum entscheiden, welche Formation noch weitere Auftritte in Radio und Fernsehen gewinnt. Und je nach Abschneiden natürlich wohl auch diese oder jene Engagements erhält.

Am 9. Februar neben andern Beiträgen aus der vielseitigen Schweizer Volksmusik zu sehen und zu hören sind also die Nachwuchsformationen «Familiestriichmusig Dobler» aus Weissbad AI, die Alphornbläserin Fanny Känzig aus Court BE sowie der Oberwalliser Nachwuchs-Jodelchor aus Naters.

Musik Live (Auswahl):

DO 31.01.
Adelboden «Schermtanne» (Ögelifründe Ritzgrat),
Kriens «Neuhof» (Echo vom Rotacher).

FR 01.02.
Davos «Landhuus» (Bergüner Ländlerfründa),
Spiringen «Post» (Fredy und Beat mit Urs Moser),
Zug «Bären» (Tony Abächerli).

SA 02.02.
Siebnen «Gusöteli» (Urban Huber 14 h)
Engelberg «Bänklialp» (Bühler/Fischer 20 h),
Ried-Muotathal «Fluhhof» (Adlerspitzbuebä),
Schönried «MZA» (Ländler-Jodlerabend, diverse),
Rothenthurm «Biberegg» (Dolfi Rogenmoser/Friedel Herger).

SO 03.02.
Siebnen «Ländlerzelt» Echo vom Kontrabass 10 h),
Schattdorf «Raststätte» (Ruedi und Beatrice),
Brunnen «Stauffacher» (Rickenbacher/Heinzer 11.30 h),
Giswil «Grossteil» (René Jakober)
Schwellbrunn «Sitz» (Chüeisgruess 13.30 h),
Gersau «Rathaus» (Fredy und Sigi Reichmuth 14 h),
Allenwinden «Löwen» (Echo vom Heimetli),
Rickenbach «Windstock» (Remo Gwerder/Franz Schmidig),
Weissbad «Loosmühle» (Baazlis Franz 15 h),
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler 15.30 h).

Geri Kühne

Links zum Thema https://volksmusik-gstaad.ch/links/
Beitrag vom 30.01.2019



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