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VivaLotti zum Runden

Bild: Willi Valotti

Am Samstag, 9. Februar, präsentiert Nicolas Senn auf SRF 1 die nächste Folge von «Viva Volksmusik». Seit der ersten Ausgabe im Jahre 2011 zum Eidgenössischen Volksmusikfest aus Chur und sechs Fortsetzungen aus Kreuzlingen erstmals aus Zürich. Auch wenn dem Wechsel zurück ins Studio 1 nach Leutschenbach vermutlich klare Sparmassnahmen zugrunde liegen, erfährt sicher das angekündigte Programm keine Einbusse.

Ebenfalls einen Runden feiert der Toggenburger Akkordeonist Willi Valotti, der am 7.7.70 Jahre alt wird. Valotti war mit seiner Wyberkapelle bereits in zurückliegenden Jahren Gast in «Viva Volksmusik». Die «Wundervolle Verwandlung», in der die Musiker in rascher Folge ihre Positionen und Instrumente wechselten und sich schliesslich zu viert am Klavier wieder fanden, bleibt in bester Erinnerung. Die Wyberkapelle beeindruckt bei ihren Live-Auftritten mitunter mit speziell arrangierten Medleys ihres Kapellmeisters, die dieser mit Melodien früherer Mitmusiker wie Ernst Müller (Echo vom Hemberg) oder Walter Grob, seinem Vorgänger in der Kapelle Heirassa, zusammen gestellt hat. Ein Valotti-Medley in «Viva Volksmusik» wäre keine Überraschung, aber höchst erwünscht.
Nicht wie damals Willi und seine Wyber zu viert, sondern zu zweit greifen die Pianisten Schöff Röösli und Laurent Girard in die Tasten. Wohl auch aus Spargründen jedoch nur an einem Flügel, was bei Solisten, die plötzlich duettlen, nicht unproblematisch ist und durchaus zu Komplikationen führen könnte.

Ihre eigenen Stile pflegen Pflanzplätz oder Ils Fränzli da Tschlin, beide von traditionell bis weltoffen musizierend. Den urchigen Teil tragen die Quartette Chlewengruess aus Beckenried oder die Walliser Genderbüebu bei. Das Appenzeller Echo liefert ein Medley mit dem Auftrag, sowohl Musik wie Brauchtum aus beiden Kantonen vorzustellen. Nicolas Senn präsentiert zudem aus der Innerschweiz die Top-Kapelle Bühler/Fischer und das Jodelduett Franziska Wigger, aber auch den Jugendchor jutz.ch, der sich das Ziel gesetzt hat, traditionelle Jodellieder und Naturjodel in Dialekt und Klanglichkeit den regionalen Eigenheiten ihrer Herkunft entsprechend zu interpretieren.

Mit dabei auch die spassige Brassband «generell 50». Dieser Begriff müsste für die ganze Sendung gelten: Schön langsam und sachte vorwärts, damit der einzige grosse und längere Abend des Jahres mit Ländler und Jodel nicht tempoteufel vorbei ist. Oder gar in eine Radarfalle rast und wegen total übersetzter Geschwindigkeit künftig womöglich aus dem Verkehr gezogen wird.

Live-Musik Auswahl:

DO 24.01.
Adelboden «Schermtanne» (Angela Gisler/Richi Müller).

FR 25.01.
Hildisrieden «Roter Löwen» (Urs Brühlmann/Jürg Wiget),
Krattigen «Kreuz» (Ländler-Chutze).

SA 26.02.
Engelberg «Bänklialp» (Scherrer/Matter),
Birmenstorf «MZA» (Pflanzplätz),
Ried-Muotathal «Fluhof» (Gebrüder Rickenbacher),
Rothenthurm «Biberegg» (Esther Birchler/Sonja Schälin),
Vitznau «Hinterbergen» (Gebrüder Hess).

SO 27.02.
Allenwinden «Löwen» (Mosi-Musig),
Engelberg «Wasserfall» (Prisi/Mosimann),
Giswil «Grossteil» (Martin Suter jun./sen.),
Meierskappel «Is Hüttli» (SöMM Mutschellen),
Rickenbach «Windstock» (Ländlerhess),
Uznach «Frohe Aussicht» (Kessler/Gwerder/Grob 18 h).

MO 28.01.
Gersau «Tübli» (René Jakober 15 h).

Geri Kühne

Links zum Thema https://www.kreuz-krattigen.ch
Beitrag vom 23.01.2019



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