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Ende für Lachner Wiehnachtszauber

Bild: Lachner Wiehnachtszauber

Es ist eine bedeutungsvolle Nachricht, die da letzte Woche, und somit bereits schon in den ersten Tagen des neuen Jahres, durch regionale Medien verbreitet wurde. Der von Carlo und Maya Brunner sowie Jost Hauser initiierte, und über ein Jahrzehnt so erfolgreiche Lachner Wiehnachtszauber, wird im kommenden November in seine 13., aber letzte Saison starten.

Der Entscheid für das Ende des vorweihnächtlichen Musikspektakels im schwyzerischen Lachen am See kommt so unerwartet nicht. Allenfalls getrieben von Missgunst sind zwar immer wieder Gerüchte im Sinne von Zauber hat ausgepowert gestreut worden. Gemessen an den jeweiligen Besucherzahlen kann davon aber keine Rede sein. Bei durchschnittlich 300 in 30 Vorstellungen, respektive über 9000 pro Saison, haben weit über 100 000 Personen die Veranstaltung besucht. Wie hingegen neben erstmals Anwesenden die alljährlich wiederkehrenden Stammgäste von Jahr zu Jahr aufs Neue begeistert werden sollen, ist für die Organisatoren eine Herausforderung, die Kraft kostet. Diese auf Dauer aufzubringen, wird für die Väter des Lachner Wiehnachtszaubers nach 12 Jahren immer schwieriger. Sie werden zusammen mit dem Publikum älter.

Dem angekündigten Schluss ist darüber hinaus insofern Verständnis entgegen zu bringen, als er auch mit der Erkenntnis einhergeht, welche die Regel bestätigt: «Man soll auf dem Höhepunkt aufhören». Nur: Liegen die Höhepunkte zurück? Oder folgen sie Ende Jahr? Ungeachtet der stets begeisternden Musikern, Sängerinnen und Sängern, und trotz eines gewitzten und manchmal auch tiefsinnigen Joschi Closchi am Marroni-Ofen den Anlass zu topen, ist komplex.

Deshalb Geris Ländlertipp (mit den Augen müssen Sie selber zwinkern): Um Top-Ansprüchen zu genügen, müsste die routinierte Maja Brunner im täglichen Programm nicht nur solieren, sondern gleich auch mit Sarah Jane im Duett, zusätzlich mit Nelly Patty im Terzett, mit diesem Trio plus Fabienne Louves im Quartett und weiteren Bisherigen wie Monique, Evelin Suter, Linda Fäh und Viola Tami gleich im Oktett antreten. Selbstverständlich müssten auch Silvio d'Anza, Frank Tender und Patrick von Castelberg singen. Bandleader Carlo Brunner sei geraten, zum neuen Akkordeonisten Urs Lötscher unbedingt nochmals Publikumsliebling Martin Nauer zu aktivieren. Tanzende Finger zweier virtuosen Gigolos! Pirmin Huber zupft, und Roman Lämmler streicht den Bass, wenn sich Pianist Schöff Röösli und Drummer Rolf Müller bluesig/swingig ins Zeug legen. Und Philipp Mettler schriebe mit Sicherheit nochmals viele spannende Arrangements für instrumentale wie gesangliche Glanzleistungen. Die Emotionen beim Publikum samt den Protagonisten im vergrösserten (auch Franziska Wigger, Andrea Viarici und Rahell Tarelli dürfen beim Abschied mitsingen), veritablen Advents-Chors sind beim letzten Stille Nacht des Lachner Wiehnachtszaubers gratis im Konzert inbegriffen.

Live Musik Auswahl:

DO 17.01.
Altdorf «Kolping-Haus» (Lusser/Gamma 14 h),
Ennetbürgen «Herdern» (Murer/Wallimann 14 h),
Adelboden «Schermtanne» (Ächt Bodästendig 20 h).

FR 18.01.
Lauenen «Wildhorn» (waschächt 20 h),
Spiringen «Post» (Tänzig),
Steinen «Hirschen» (Echo vom Kontrabass-Shop),
Teufen «Schönenbühl» (Mosi-Musig).

SA 19.01.
Brunnen «City» (Echo vom Gätterli 19 h),
Altdorf «Höfli» (Hanneli-Stubete 20 h),
Engelberg «Bänklialp» (Sepp Wallimann),
Ried-Muotathal «Fluhhof» (Esther und Edith),
Rothenthurm «Biberegg» (Gebrüder Rickenbacher).

SO 20.01.
Schattdorf «Raststätte» (20 Uhr Tagesschau, 10 h),
Schwellbrunn «Sitz» (Echo vom Gitschä 13.30 h),
Rickenbach «Windstock» (Schmidig/Bucheli 14 h),
Allenwinden «Löwen» (Ländler-Wurlitzer),
Chur «Bierhalle» (Rätia 15 h),
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler 15.30 h).

Geri Kühne

Links zum Thema https://www.city-brunnen.com/
Beitrag vom 16.01.2019



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