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Der tiefe Fall der Maja Brunner

Bild: Maja Brunner, www.maja-brunner.ch

Sie sind hier bei Geris Ländlertipp. Keinesfalls also in die Zeilen eines aufdeckenden, enthüllenden, nachforschenden Investigativ-Journalisten geraten. Und wer beim ersten Blick auf den Titel in dessen Folge jetzt die Skandal-Story erwartet und so richtig giggerig darauf ist, recherchierte Details zu erfahren, ist zwar mittendrin im Fall, gewissermassen aber einer Finte aufgesessen.

Just am Tag und Abend von «Thanksgiving», der in den Vereinigten Staaten das wichtigste Familienfest im Jahreskreis ist, haben Maja, Carlo Brunner, Jost Hauser samt Ensemble zum Start des Lachner-Wiehnachtszaubers geladen. Die 330 Premiere-Gäste bildeten an besagtem Gedenktag gar eine Grossfamilie, die als erste in den Genuss des heuer bereits zum 12. Mal aufgeführten Zaubers der weihnächtlichen Show in Lachen am See kam. Anwesende Gäste wie Pepe Lienhard oder Marc Sway aus Erfahrung, aber auch Sara Jane oder Martin Nauer, die ebenfalls auf dieser Bühne standen, wissen, dass Protagonisten gerade vor einem Premiere-Publikum immer nervöser sind als bei späteren Aufführungen. «Das hämer au schu besser gsunge», eine Feststellung Maja Brunners nach einem doch toll gelungenen Vortrag des Gesangsquartetts, löste denn auch mehr Heiterkeit als Zustimmung aus.

«Nur schon auf der Bühne zu singen ist eine Kunst. Wenn man sich dazu aber noch eine Choreographie merken muss, kann man ganz schnell an seine Grenzen stossen», ist eine Äusserung Maja Brunners, die sie in früheren Jahren gemacht hat. Der Umstand jedoch, dass der tanzenden Powerfrau Maja Brunner bei einem Schritt zurück eine Lautsprecherbox zum Verhängnis wurde und sie über diese hinweg ganz tief fallen liess, war keine Grenzerfahrung. Sondern einfach passiert. Wie eine Zwanzigjährige - und sanfter Unterstützung durch die übrigen Quartettler - war die vitale Rentnerin aber gleich wieder oben und sang ihren Part weiter, wie wenn gar nichts passiert wäre. Der 1.68 körpergrösse tiefe Fall hinterliess glücklicherweise auch keine physischen Spuren.

Seither sind weitere fünf Aufführungen über die Bühne gegangen. Rund 20 dieses von hervorragenden Musikern, Sängerinnen und Sängern interpretierten, weihnächtlichen Musikspektakels stehen noch an. Ich werde mir den Lachner-Wiehnachtszauber, der trotz Carlo Brunners Superländler kein eigentlicher Ländlermusik-Anlass und auch kein volkstümlicher Schlagerabend, sondern was ganz anderes und auch ein besinnliches Vergnügen ist, mit Sicherheit nochmals zu Gemüte führen. Das sollten Sie sich auch gönnen.

Musik-Angebot Auswahl:

DO, 29.11. 
Dreien «Post» (waschächt cd-tour18),
Kriens «Obernau» (Schmidig/Buchli/R.Zurfluh).

FR, 30.11.
Tuferschwil «Rössli» (Schälin/Birchler),
Kerns «Rose» (Martin Suter jun./sen.),
Zug «Bären» (Steiner/Menzi/Cozzio).

SA, 01.12.
Rothenthurm «Biberegg» (Adlergruess),
Zug «Bären» (Buholzer/Omlin).

SO, 02.12.
Schattdorf «Gotthard-Raststätte» (Wallimann/Gerig 10 h),
Unterägeri «Zentrum Chlöschterli» (Urs Brühlmann 11 h),
Brunnen «Stauffacher» (Erich Studer 11.30 h),
Allenwinden «Löwen» (Älplergmüet 14 h),
Chur «Bierhalle» (Grünberg),
Rickenbach «Windstock» (SMS-Stadler/Schuler 14 h),
Wangen «Krone» (Reto Lämmler/Martin Suter jun. 14.30 h),
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler 15.30 h),
Aeugstertal «Pöschtli» (Gupfbuebä 17 h),
Uznach «Fohe Aussicht» (Neff/Kessler/Gwerder 18).

MI, 05.12.
Kerns «Rose» (René Jakober),
Seedorf «Rössli» (Chaltbächlerguress),
Zürich «Aelplibar» (Sigi Reichmuth),
Zürich «Schlachthof» (Ächt Bodästendig).

Geri Kühne

Links zum Thema www.lachner-wiehnachtszauber.ch
Beitrag vom 28.11.2018



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