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Rässä Chäs mit Nadja Räss

Bild: Nadia Räss

Nie sonst im Verlaufe des Jahres ist die Anzahl von Konzerten so hoch wie im Spätherbst und Advent. Klassische Orchester, Blasmusikvereine und Chöre aller Gattungen in der ganzen Schweiz nutzen die Zeit, wo es wieder dunkler wird, um vor ihr Publikum zu treten. Für die Protagonisten selber, aber auch für die Konzertbesucher ist die Live-Erfahrung immer wieder eine faszinierende Attraktion.

Dass Sänger wie Musiker in ihrer jeweiligen Programmgestaltung oft auch andere Wege gehen, ist begründet. Man will die Zuhörerschaft nicht einfach nur unterhalten, sondern mit kreativen Ideen auch überraschen, um diese auf Dauer bei der Stange zu halten.

Das aus Profis und Amateuren bestehende, am oberen Zürichsee verwurzelte Kammerorchester «Concento Stravagante» wird am ersten Adventswochenende Kunst- und Volksmusik vereinen. Das haben andere vor ihnen auch schon gemacht. Im vorliegenden Fall erhält die Volksmusik aber in zwei Varianten besonderes Gewicht. Erstens hat das Orchester ganz bewusst Klassiker in das diesjährige Konzertprogamm aufgenommen, die sich intensiv auch der Volksmusik angenommen und volkstümliche Werke komponiert haben. Béla Bartoks Rumänische Volkstänze werden ebenso zu Ehren gelangen wie Johannes Brahms Ungarischer Tanz Nr. 5, Werke von Franz Schubert (Dreimäderlhaus) oder aus Joseph Haydns kompositorischem Fundus das Kaiserquartett oder das Zigeunertrio. Sie werden allesamt der Volksmusik zugeteilt, inklusive der für das Konzertfinale aufgesparten osteuropäischen Klezmer-und Zigeunermelodien.

In die Reihen der Haydn, Brahms und Schubert stellt das gastgebende Orchester dieses Jahr als innovative Überraschung auch die Jodlerin Nadja Räss und den Volksmusiker Markus Flückiger. Die beiden werden die Tondichtungen Bartoks und Co. mit Eigenkompositionen und Titeln wie «Morgeröti» (Flückiger), «Oberbärgler-Stümpeli-Schorieder» (Trad.), dem von Räss arrangierten «Toggenburger Ländlerjödeli», dem «Soso-Zäuerli» (Noldi Alder), «Nadeschka» oder «Rässe Chäs» (beide Flückiger) aufmischen und das Konzert auf sympathische Weise bereichern.

Liebhaber der Klassik und der Volksmusik dürfen sich somit auf Musik ihres bevorzugten Stils, aber auch auf eine erlesene Auswahl von berührenden Melodien des andern Genres freuen. Sie werden im «Rittersaal» auf Schloss Rapperswil (FR 30.11.), in der «Jugendkirche St. Wolfgang» Einsiedeln (SA 01.12.) und in der «kath. Kirche» in Pfäffikon SZ (SO 02.12) präsentiert.

Live-Musik Auswahl:

Lachen ausser Montag täglich «Lachner Wiehnachtszauber».

DO 22.11.
Sihlbrugg «Dukes» (Erich Studer).

FR 23.11.
Hemberg «Löwen» (Willis Wyberkapelle),
Giswil «Grossteil» (waschächt CD-Tour).

SA 24.11.
Uznach «Pavian Pub» (Hirzligruess 13-18h),
Lachen «Kirche» (Willis Wyberkapelle, Jodlerkonzert 18 h),
Rothenthurm «Biberegg» (Schuler/Imfeld),
Cham «Bären» (Frickbuebe),
Muotathal «Alpenrösli» (Wurlitzer-Jubiläumskonzert),
Rüegsbach «Säge» (Follchlore), Schönenbuch «Festzelt» (Adlerspitzbuebe).

SO 25.11.
Aedermannsdorf «Des Alpes» (Gebrüder Rickenbacher 13 h),
Mühlehorn «Mühli» (Frieda Diethelm),
Allenwinden «Löwen» (Lagler/Lindauer),
Galgenen «Galegria» (Geri Knobel),
Emmenbrücke «Bistro Limette» (Ächt Bodänstendig),
Hildisrieden «Löwen» (Bühler/Fischer),
Ingenbohl «Wendelstube» (Sebi Heinzer/Martin Suter),
Ricken «Adler» (Xaver Steiner/Hans Menzi),
Rickenbach «Windstock» (Echo vom Urnerländli).

MI 28.11.
Bassersdorf «Löwen (Tanzboden),
Burgdorf «Örgelikeller» (Trio 008),
Seedorf «Rössli» (Tänzig).

Geri Kühne

Links zum Thema https://www.concento-stravagante.ch
Beitrag vom 21.11.2018



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