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20 Jahre Hujässler

Bild: www.hujaessler.ch

Hujässler erkennen schon nach den ersten Takten sicher alle jene sofort, die sich mit Ländlermusik befassen. Markus Flückiger und Dani Häusler (beide Schwyz) brachen Ende der 90er Jahre mit der Formation «Pareglish» einst zu neuen Ufern auf. Gleichzeitig spürten sie aber auch den Wunsch, gemeinsam traditionelle, urchige Ländlermusik zu machen, aus der sie hervorgingen.

Das Trio Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) mit Klavierspieler Reto Kamer (Benken) und Bassist Sepp Huber (Galgenen) existierte bereits. Naheliegend, dass der Bläser Dani Häusler zu dieser Formation dazu stiess und damit gemäss Namensgeber Sigi Reichmuth die Hujässler gegründet waren.

Bereits 1998 durften die Hujässler im «Rössli» in Steinen aufspielen, was jährlich zehn weitere Male in einer Fortsetzung gipfelte. «Ein Stahlbad volksmusikalischer Höhenflüge, einfach unvergesslich», sagen die Hujs heute übereinstimmend im Rückblick auf ihre Steiner Chilbi-Zeit.

Die Hujässler mischten mit ihrer innovativen Musik und ihren Eigenkompositionen die Szene gründlich auf. Sie waren die eigentlichen Wegweiser dafür, dass sich die traditionelle Ländlermusik einem Wandel unterzog und über die Szene hinaus in breiten Kreisen Akzeptanz fand. Die Hujässler waren unglaublich wichtig. Sie haben eine sich seit Heirassa-Zeiten kaum bewegte Ländlermusik aufgebrochen und verändert, und haben die musizierende Szene sowie das Publikum aufgerüttelt. Zu diesen neuen, jungen, wilden Hujässlern ging man hin. Ebenso zu stilistisch ähnlichen (Nachwuchs-) Formationen. Oder eben nicht.

Diese Aufbruch- und Experimentier-Phase scheint vorbei zu sein. Inzwischen gibt es die Konzertlokale, die Theaterbühnen und einige Festivals, wo sich die sogenannt Neue Volksmusik etabliert hat. Und in gemütlichen Restaurant funktioniert die mit einem gewissen Vergnügungsfaktor einhergehende Tanz- und Beizenmusik nach wie vor.

Ländlermusik eben, wie sie auch die Hujässler selber mögen und in so grossartiger Art pflegen. Nach der Produkiuon von diversen typischen Hujässler-CDs mit meist eigener Hujässler-Musik hatten die Vier das Bedürfnis, zum 20Jahr-Jubiläum auf Ihre Wurzeln der guten alten Ländlermusik zurück zu greifen. Wie damals beim ersten Album «hochprozäntix» im 1998 oder späteren Tonträgern mit Namen wie «Verruckti Cheibe» (2002) und «Flotti Purschte» (2003) durchmischen sich auf einer neuen, jetzt vorliegenden CD eigene traditionell geschriebene Titel mit Stücken von Vorbildern wie Fritz Dünner, Leo Kälin, Jost Ribary, Ueli Mooser oder Willy Valotti. «Wir haben uns ein «Back to the roots» gegönnt, es wird recht urchig tönen», verrät Markus Flückiger in einem Interview dazu.
Die urchige CD wird viermal öffentlich vorgestellt. Immer Abends am Freitag, 14. September im «Sternen» in Aeschi bei Spiez, am Freitag, 28. September in der «Chronä Bänggä» in Benken, am Freitag 19. Oktober in der «Frohwies» in Bächli-Hemberg und am Samstag, 20. Oktober in der «Biberegg» Rothenthurm. Ausser in der «Biberegg» sind Reservationen möglich.

Musik Angebot:

DO
Sihlbrugg «Dukes» (Moräne-Örgeler)
Seewen «Zeughausareal» (Gewa bis SO m. div. Formationen)
Kriens «Obernau» (Mosi-Musig).

FR
Goldau «Bernerhöchi» (Bergbuebe Schwyz)
Sursee «Festzelt» (quartett waschächt)

SA
Siebnen «Gusöteli» (Christian Schnetzer 14 h),
Engelberg «Bänklialp» (Reto Blättler),
Lauenen «Wildhorn» (Ländler-Wurlitzer),
Rothenthurm «Biberegg» (Barde und Jacquelin Wachter),
Les Diablerets «Maison de Congress» (Innerschwiizer Ländler Stärnstund),
Grosswangen «MZA» (waschächt), Urnerboden «Urnerboden» (Schuler/Muheim).

SO
Zürich-Altstetten «Festzelt» (Schabernack),
Baar «Höllgrotten» (LK Alp Nüsell),
Schwyz «Haggenegg» (Lui Bürgler/Friedel Herger),
Alpthal «Gärtästübli» (Tanzboden),
Muotathal «Roggenloch» (Zehnder/Schmidig),
Unterägeri «Festzelt» (Schuler/Muheim),
Hallau «Festareal» (LK Cholfirst).

Geri Kühne

Links zum Thema www.hujaessler.ch
Beitrag vom 29.08.2018



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