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Öberhöckler-Losi Appenzell


Am vergangenen Samstag wurde auf dem Stoos vor Alphütten, in Alpbeizli, in Restaurants, auf Terrassen vor Hotels, auf Plätzen unter schützenden Sonnenschirmen der Ländlermusik zugehört. Am 1. August bieten unzählige Veranstalter in andern Lokalen oder auf heimeligen Dorfplätzen die Möglichkeit, Volksmusik zu hören. Mundart: «Losä»! Die aufgeführten Orte sind also eine Art «Losi».

Wie schon seit Jahren eine höchst originelle «Zue-Losi» haben die Organisatoren des 22. Appenzeller Ländlerfestes am kommenden Sonntag erneut im Angebot. Schon sehr früh um Fünf treffen sich «Öberhöckler zur «Losi» im «Rössli» an der Weissbadstrasse mit der Formation LändlerSchuler, andere im Pub mit dem Trio Bucher/Hess/Welti.

Dieser tatsächlich von unermüdlichen Nachtmenschen und Überhöcklern, aber auch von einigermassen ausgeruhten Frühaufstehern gebotene Plattform ging vom Freitagabend über den Samstag und ihm folgender Nacht ein abwechslungsreiches Ländlermusik-Programm voraus. Und es werden nach dem sehr frühen Frühschoppen noch diverse weitere Sonntags-Höhepunkte folgen.

Am Freitagabend wird Baazli's Franz (Manser) zum 75. Geburtstag für 60 Jahre Tanz - und Tischmusik mit einem Konzertabend im Festzelt auf dem Postplatz geehrt. Am Samstagnachmittag folgt ein grosses Jodelkonzert «Appenzellerland trifft das Bernbeiet» mit vier Jodelformationen im Innenhof des Gymnasiums St. Antonius, bei Regen in der Kirche des Kapuzinerklosters. Um 18 wird gleicherorts ein Feldgottesdienst mit dem Wäber-Chörli Bern und der Appenzellerformation Altfrentsch gefeiert.

Der Jodelklub Heimelig aus Ruswil und die Kapelle Enzian umrahmen den Feldgottesdienst am Sonntagmorgen. Vom Freitag bis Sonntagabend sind es aber vor allem 50 von Frowin Neff zusammen gestellte Formationen aus Appenzell und allen Landesteilen der Schweiz inklusive «de Staadlustig'n aus Bayern», die auf drei Plätzen und in neun Festlokalen musizieren, singen und tanzen. Wer sich so richtig mit Vorfreude infiszieren möchte, studiert vorteilhaft schon mal die Formationen, ihre Auftrittsorte und Spielzeiten auf «www-laendlerfest.ch/formationen». Und wer dann nach Appenzell reist, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht werden, den das verjüngte, mit viel Elan operierende OK um Präsident Michael Koller hat alles unternommen, seinen Gästen ein weiteres, unvergessliches Fest zu organisieren. Am nächsten Wochenende wird vom Freitag- bis Sonntagabend Appenzell somit zum 22. Mal zum Mekka der Schweizer Volksmusik.

Live Musikangebot (Auswahl):

DO 02.08.
Sattel «Sattlerfäscht» (Echo vom Heuboden, Echo vom Riedberg, am FR Holdrio, SA Chuchirascht),

FR 03.08.
Gersau «Platten» (Dillier/Hess).

SA 04.08.
Pregny GE «Alp Festival» (Ländler-Wurlitzer, Moräne Örgeler, Follchlore),
Siebnen «Gusöteli« (14 h Stubete Walter Gübeli/Christian Dürr),
Engelberg «Bänklialp» (Reusser/Schmid),
Faltschen BE (waschächt).

SO 05.08.
Gersau «Seebühne» (Müller/Schärli),
Les Mosses VD «Lac Lioson» (René Jakober),
Küssnacht a.R. «Seebodenalp» (Trio Seebodä),
Emmetten «Stockhütte» (Ruedi und Beatrice),
Muotathal «Roggenloch» (Mythenbuebe),
Unteriberg «Höchgütsch» (Frieda Diethelm/Walter Steiner),

MI 08.08.
Rüegsbach «Säge» (Reusser/Schmid),
Einsiedeln «Isebähnli» (Mosimusig),
Andermatt «Tell» (Jungformation Stalder/von Rickenbach),
Oberiberg «Fuederegg» (Echo vom Bäraaug).

Geri Kühne

Links zum Thema laendlerfest.ch
Beitrag vom 01.08.2018



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