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Dä Nötzli mit dä Chlötzli


In Wangen SZ feierte am Dienstag der Chlefeler Julius Nötzli seinen 57. Geburtstag. Radio Tell erfüllt dem originellen Unterhalter in Geris Ländlertipp auch nach dem Ereignis gerne einen Musikwunsch.

Julius Nötzli ist in Volksmusikkreisen unter dem Begriff «dä Nötzli mit de Chlötzli» bekannt. Mit seiner Show an vielen privaten Feiern, öffentlichen Anlässen und Festen sowie in diversen Fernsehauftritten auch im Ausland - kennt man den aufgestellten Unterhalter aber auch über die volkstümliche Szene hinaus. Dass sowohl die „Chlefeli", die Holzbrettchen, die Nötzli zum Klingen bringt, als auch das in Schwyz und Umgebung gepflegte Brauchtum Chlefele mit Volksmusik zu tun haben, ist eindeutig. Nötzli chlefelet brillant und eindrücklich zu Musik. Dass seine Chlefeli aber Chlötzli sind, ist im Fall von Nötzli gegeben. Das Geburtstagskind führt Rätschen, Löffel und Chlötzli auch in seinem Verkaufssortiment. «Wer in einem seiner Kurse probiert und übt, merkt es schnell: Sie tönen «plötzli», Nötzlis Chlötzli», sagt Julius. Ich empfehle jedem, mit beiden Händen gleichzeitig mit dem Chlefelen zu beginnen, mit zwei verschieden Holzarten. So wird das Zusammenspiel beider Hände von Anfang an geübt, denn der Klang der beiden Hölzer ist verschieden. So macht es Spass». Apropos Kurse: Auch sie sind heute neben den Auftritten ein weiteres Standbein, das zum Lebensunterhalt beiträgt. Nötzli hat das Hobby zum Beruf gemacht.

Julius Nötzli ist in einer musikalischen Bauernfamilie aufgewachsen. Sein Bruder spielte Handorgel, seine Schwester Monika ist als bekannte Jodlerin unterwegs, oft aber auch zusammen mit Bruder Julius. Sie führen sich gegenseitig im Angebot. Musikalische Familienmitglieder sind auch zwei Böse, wie Schwinger genannt werden, die je einen eidgenössischen Kranz holten. Die Gebrüder Bruno und Reto Nötzli, die als Formation Nötzli/Laimbacher unterwegs waren.

Julius hatte schon als Kind eher den Rhythmus in den Fingern. Ihm gefiel Löffeln, mit 18 Jahren entdeckte er das Chlefelen und lernte auch noch Schlagzeug spielen. Als Drummer war er mit der Partyband Royal-Sextett aus Goldau und später mit den Glarneroberkrainern von Geni Good auf Tour. Den Job beim Royal-Sextett soll er auch wegen einem klaren Hinweis bekommen haben: «Solltet ihr «en urchige Muotathaler» interpretieren, benutze ich dazu dann nicht das Schlagzeug, sondern die Chlefeli». Sie wurden Nötzlis Programm.

Gefragt nach seinem Musikwunsch greift Julius Nötzli auf eine CD-Aufnahme zurück, welche Schwester Monika produzierte und auf der sie beide mit ihren Neffen Bruno und Reto Nötzli musizieren. Er würde sich freuen, den Titel von Kaspar Muther wieder einmal zu hören. Radio Tell erfüllt ihm diesen Wunsch, der am Mittwochabend in Anschluss an das Gespräch mit Julius Nötzli um zirka 19.30 Uhr zu hören ist, auch oder am Donnerstag um 13.30 oder Freitag um 10.30 Uhr.

Geri Kühne

Beitrag vom 20.10.2021


Livemusik ohne Gewähr

FR 22.10.
Uznach, Frohe Aussicht, Zumbrunn/Theiler/ Wildbü 18 h
Adliswil, Zur AuIwan-Musig, Steiner Kessler
Hemberg, Löwen, Tanzboden/Schmidbuebe
Steinhausen, Kaffeezelt, Hessbuebe

SA 23.10.
Lütisburg, Winz Frohe Aussicht, Gebrüder Hess - Metzgete
Zug, Bären, Aelplergmüet - Metzgete
Kappel a.Albis, Gemeindesaal, Gebr. Rickenbacher u.a.
Rothenthurm, Biberegg, Haller/Häller

SO 24.10.
Adelboden, Engtligenalp, Echo vom Gätterli 12 h
Buochs, Sternen, Dani und Thedy Christen 15.30 h




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