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Aussenminister Nicolas Senn

Bild: Nicolas Senn (SRF)

In Gais feierte Nicolas Senn seinen 32. Geburtstag. Am Sonntag. Was kein Grund ist, dem in der Volksmusikszene bestens bekannten Vielbeschäftigten nicht auch drei Tage danach einen Musikwunsch zu erfüllen.

Er ist wirklich ein vielbeschäftigter Mann, der Nicolas Senn. Ihn zu erreichen, ist das eine. Für ein Gespräch ein Zeitfenster zu finden, das andere. Kürzlich hätte es gepasst: Da sass er rund vier Stunden im Auto. Über die Freisprechanlage wäre der Smalltalk möglich gewesen, die Garantie einer einwandfreien Verbindung aber nicht gesichert. Auch in diesem Fall also der fixeTermin am Mittwochabend. 

Die Antwort auf die Frage erstaunt: Wer sich den beruflichen Alltag Senns vor Augen führt, denkt in erster Linie ans Fernsehen und an die von ihm moderierte Sendung Potzmusig. «Der Anteil für das Fernsehen ist nicht in Prozente zu fassen. Ich moderiere alle 14 Tage Potzmusig und zusätzlich die eine oder andere Sendung oder auch Grossanlässe», sagt Nicolas.

Es könne vorkommen, dass Zuschauerinnen und Zuschauer auf mich zukommen und das Gefühl haben, der Senn habe da und dort zu viel Schwyzerörgeli, zu wenig Blasmusik oder Jodel gebracht. «Hinter jeder Sendung steht eine Redaktion, die für das Programm zuständig ist. Ich bin nur der Überbringer dieses Programms, bin quasi der Aussenminister. Selbstverständlich bringe ich auch Vorschläge ein. Wir sind ein Team».

Die Tätigkeit bei SRF ist nicht sein wichtigstes und grösstes Standbein. Was bei seiner häufigen und regelmässigen Präsenz im TV überrascht. 

Senn fasst nicht nur von der Redaktion zusammengestellte Programme in Worte, sondern moderiert gelegentlich auch andere Anlässe. Diese verbindet er oft mit gleichzeitigen Musikauftritten. Und wenn es die Zeit erlaubt, nutzt er sogar einstige Hobbys wie Fotografieren für berufliche Zwecke. Die Haupttätigkeit des studierten Betriebswirtschafters (Master in «Business Innovation» Universität St. Gallen) ist aber eindeutig die Musik.

Senn ist als virtuoser Hackbrettler unterwegs. Als Solist oder zusammen mit andern Musikern. «Es sind die Vielfalt der Stile, die Abwechslung der Musikliteratur und die Möglichkeit, mit vielen Musikern ganz unterschiedlicher Stilrichtungen zu musizieren, die faszinieren», fasst Nicolas seine Leidenschaft zusammen. «Mich begeistern die Auftritte mit Volksmusikern, speziell natürlich mit meiner Appenzeller Formation 'Sennemusig' ebenso wie das Zusammenspiel mit dem Pianisten Elias Bernet im Projekt «Hackbrett Meets Boogie-Woogie», mit Pop- und Rockmusikern oder mit Musikern in Konzerten mit klassischen Formationen.

Im Kontext von solch vielseitigen musikalischen Tätigkeitsfeldern bleibt es ein weiteres Mal spannend, wofür sich das heutige Geburtstagskind wunschmässig entscheidet. Er höre die Polka zum »Abäfaarä und Dureschnuufä» gerne im Auto und denke sich beim Zuhören der Melodie immer wieder: «S'chont scho guet». Nicolas Wunsch ist zu hören auf Radio Tell am Mittwochabend um zirka 19.30, am DO um 13.30 oder am FR um 10.30 Uhr. 

Geri Kühne

Beitrag vom 22.09.2021


Livemusik (ohne Gewähr)

FR 24.09.
Muotathal, Theaterhalle/Kino, Muotahaler/Argent.Tango 1930h

SA 25.09.
Uznach, «Frohe Aussicht», Ghörsch zu Wildbuffet ab 18 h
Rothenthurm, «Biberegg», Bühler/Fischer 20 h


Empfang via DAB+



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