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Bim Bruno Hersche z Alp


Bruno Hersche aus Appenzell kann Radio Tell Zurzeit nicht geniessen. Das Geburtstagskind ist zusammen mit seiner Frau «z Alp». Seinen Wunschtitel zum Geburtstag, den ihm Radio Tell in Geris Ländlertipp erfüllt, wird er sich zu Gemüte führen, sobald er im Tal ist. Und Internetverbindung hat.

Das Alter seiner Eltern, für die er zum 60. eine Polka komponierte, hat das heutige Geburtstagskind Bruno Hersche seit zwei Jahren hinter sich. Was ihn nicht davon abhält, den Vater und Mutter gewidmeten Tanz zu seinem eigenen Geburtstag zu wünschen, den er am vergangenen Sonntag feierte. «Wir höckelten mit der Familie zusammen, aber ich mache aus dem Geburtstag kein Theater. Es ist ja auch kein Runder», fasst der Gesprächsgast das Ereignis zusammen. Stattgefunden hat es auf dem «Schwyzerälpli». Das liegt unterhalb des «Öhrli» auf dem Weg von Weissbad, Lehmen zur Schwägalp.

Hersches ziehen seit 1999 «z Alp». Zum traditionellen Equipment der Alpfahrt gehört bei Bruno auch die Handorgel. Manchmal kommt Lust auf, zu üben und zu spielen. Zwar gelernter Schreiner, konnte Bruno sieben Jahre zuvor (1992) die Liegenschaft «Schlatt» in Appenzell kaufen. Dort ist sein Vater aufgewachsen. Heute wird der Betrieb von Sohn Bruno geführt. Noch viel früher, im 1975 mit 16 Jahren, gründete das Geburtstagskind zusammen mit seinen Brüdern die Hersche-Buebe. Die Zwillinge hatten gerade mal wenige elf Jahre auf dem Buckel.

Nicht überraschend, dass «d Buebe» im Laufe der Jahre zu einer beliebten Appenzeller Formation mutierten. Es dürfte so bleiben. Die junge Generation (die Söhne Bruno und Albert und ihre Cousins Martin und Roman von Bruder Hansueli), unter dem Namen Gebrüder Hersche bekannt, ist zwar noch nicht definitiv in die Fussstapfen ihrer Väter getreten. Bei Hersches gibt es noch keine Rochade. Im Gegenteil: Man pflegt das Miteinander. Alternierend musizieren die Alten oder die Jungen jeweils am Donnerstag im Restaurant der Tochter respektive Schwester Maria. Sie spielt Geige. So sie dazu kommt. Das dies nicht so oft der Fall ist, verwundert jene nicht, die wissen, wo Maria Hersches Einsatz als Wirtin und Köchin gefragt ist. Sie hat vor fünf Jahren die Nachfolge von Silvia und Alois Rechsteiner auf dem «Rössli» an der Weissbadstrasse in Appenzell angetreten. Mit regelmässigen Stubeten und Musik an speziellen Anlässen (Landsgemeinde, Viehschau) ist die heutige Rössliwirtin bestrebt, den Ruf und das hohe Ansehen des schweizweit bekannten Ländlertreffpunktes auch im Bereich Musik zu erhalten.

Bruno Hersches Musikwunsch vermittelt einerseits Hersche-Musik, ist gleichzeitig aber auch eine Erinnerung an Menschen, die in seinem Leben Bedeutung hatten. Der Titel ist samt Telefongespräch zu hören auf Radio Tell am Mittwoch, 19.30 Uhr, am Donnerstag, um 13.30 und am Freitag um 10.30 Uhr.

Geri Kühne

Beitrag vom 07.07.2021




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