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Michis Haus steht bereit


Am letzten Sonntag feierte der Gersauer Örgeler Michi Müller seinen 32. Geburtstag. Im Anschluss an das Gespräch mit Müller in Geris Ländlertipp erfüllt Radio Tell auch ihm einen Musikwunsch.

Ein Grossteil des Hauses, wo Michi Müller heute wohnt, hat der auch mit viel handwerklichem Geschick ausgestattete Michi Müller mit Helfern selber gebaut. Auf dem Grundstück seines Vaters Meiri. Und jenem Fundament errichtet, ob dem schon Grossvater Toni hauste. Schon damals wurde im Heimetli musiziert, was sich offensichtlich auf Nachkommen auswirkte. Michi Müllers Vater Meiri und Onkel Peter sind als Gebrüder Müller bekannt, die Cousins Markus, Dani und Reto Grab schätzt die Szene als Schwyzerörgelitquartett Urmiberg. Die Räume im neuen Haus sind nach wie vor voller Ländlerklänge. Was noch fehlt, ist die Frau an Michis Seite. Weil er sich im besten Mannesalter fühle, mache er sich kaum Sorgen, dass sich sein Wunsch nach der Gründung einer Familie nicht gelegentlich erfülle.

Musikalisch ist Michi Müller entweder mit Mathias Lüthi, dessen Schwester Claudia und Migg Alder, mit Trychlergruess oder mit Angela Gisler unterwegs. Er liebt den Illgauer-Stil und mag allem andern voran Bürgler-, Brügger-, Betschart-, Rogenmoser-, Toggenburgerbuebe- und Pitschä-Musik. Seine berufliche Tätigkeit könnte die Erfüllung eines Bubentraums sein. Als Polymechaniker eine Weile bei den Rigibahnen auch als Lokführer angestellt, hat er auf den Vierwaldstättersee gewechselt. Mit Arbeitsort Luzern (Werkstatt) sticht Müller während der Sommerzeit auf dem ältesten Raddampfer «Uri», dem jüngsten «Stadt Luzern», dem schnellsten «Gallia», dem wohl formschönschte «Schiller» und dem weiteren Juwel «Unterwalden» in See. Aufgehoben in der harmonierenden  Schiffscrew trifft der Seebueb beim Gang über das Deck auch mal auf Bekannte. Und wenn er wie letztes Jahr auf der Saisonabschlussfahrt statt im Schiffsbauch arbeitend, mit einer seiner Musikformationen oberhalb sogar Gäste unterhalten darf, mutiert am freien Tag sein Arbeitsort auf dem als wahrscheinlich schönster See der Schweiz gehandelten Vierwaldstädtersee erst recht zum Himmel auf Erden.

Zur Arbeit wird Michi Müller allerdings nicht mit dem Schiff am Steg in Gersau abgeholt. «Jemand muss die Dampfer in Luzern ja einheizen», erklärt Müller. Täglich, und meistens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, reist er via Brunnen, Schwyz, Rotkreuz in die Innerschweizer Metropole. Im Hochsommer gehts mit dem Roller via Weggis gerne auch mal den Gestaden des Sees entlang.

Michi Müllers Musikwunsch ist so etwas wie eine Hommage an seinen Vater Meiri und Onkel Peter. Und eine Erinnerung an jene Musik, welche die beiden wie ihn selber prägte. Die Gebrüder Müller werden zu Ehren kommen und der lüpfige Schottisch dürfte Geniesser erfreuen. Der Tanz von Toni Bürgler ist zu hören am Mittwochabend, zirka 19.30, am Donnerstag als Wiederholung um 13.30 und am Freitag um 10.30 Uhr. 

Geri Kühne

Beitrag vom 02.06.2021




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