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Von böSCH bis SCHmidig

Bild: www.boeschmidig.ch, Jolanda Schmidig, links

Der wöchentliche musikalische Geburtstagsgruss von Radio Tell in Geris Ländlertipp geht dieses Mal zu Jolanda Schmidig nach Muotathal. Zu hören am Mittwochabend, zirka 19.30 Uhr oder als Wiederholung am Donnerstag um 13.30 oder am Freitag um 10.30 Uhr.

Da kann nichts schief gehen. Wer wie unser heutiger Gast Jolanda Schmidig den Sohn von Cäcilia (Liederkomponistin) und Franz «Lunni» Schmidig heiratet und auch ihrerseits grosses musikalisches Wissen und Können in die Ehe miteinbringt, darf sich ihrer Bedeutung im Familienverbund gewiss sein. Über die vielbeschäftige Mutter von sechs Kindern (Zwillinge, Sohn, Tochter, Zwillinge), die Bäuerin, Älplerin, Musiklehrerin und Musikerin in diversen Formationen und über ihre Familie wurde schon so viel geschrieben, dass in dieser Kolumne das Geburtstagskind Jolanda im Vordergrund stehen soll. 

Jolanda ist in Winterthur aufgewachsen. Die Eltern, beide Heimwehschwyzer mit entsprechender Vorliebe für die Volksmusik, sangen gerne. Die Klavierspielerin und Akkordeonistin Nelly Leuzinger soll Jolanda als kleines Mädchen derart fasziniert haben, dass dem ersten Staunen bald der Musikunterricht folgte. Im Umfeld der Vereinigung Winterthurer Harmonikaspieler (VWH) gross geworden, zog es Jolanda nach ihrem Studium am Konservatorium Winterthur in die Innerschweiz, wo sie auf Vermittlung von Annelies Wipfli an der Musikschule Uri Lehrerin für Akkordeon wurde. Um vielseitiger zu werden, lernte Jolanda auch noch Tenorsaxophon spielen und gehörte während 12 Jahren dem sinfonischen Blasorchester Altdorf an. Und entdeckte die Ländlermusik, lernte die Szene im Umfeld von Volksmusik und dort Franz Schmidig junior kennen. (Fortsetzung inklusive Musizieren im achtköpfigen Familienverband bekannt).

Neben ihrer seit mehr als 20 Jahren bestehenden Familienkapelle Schmidig ist heute das Duo böSCHmidig ihre Hauptformation. Ein Duo, das sich mit weiteren Musikern - am Klavier vor allem mit Sonja Füchslin - auch zum Trio erweitert und besondere Anlässe mit volksmusikalischen Leckerbissen bereichert respektive mit Witz, Schalk und einer gewissen Narrenfreiheit zu anderen Stilen musikalisch umrahmt. Die regelmässig in Orchestern und im Urschweizer Kammerensemble musizierende Geigerin Doris Bösch aus Brunnen entdeckte die Lust an der Volksmusik über Jolanda Schmidig erst im «höheren» Alter. Umso mehr bereitet der Geigerin auch diese Musik grossen Spass. Insbesondere dann, wenn die Partner der beiden Powerfrauen zum Duo stossen. Der Akkordeonist Franz Schmidig am Klavier oder der frühere Schwyzer Regierungsrat Lorenz Bösch am Kontrabass. Dann präsentiert die Formation tänzix, urchix, gmögix, geschtrix, hütix und logischerweise böschix und schmidix.

Jolanda Schmidigs Musikwunsch höre man fast nie am Radio und schon gar nicht live, erklärt sie zu ihrer Wahl. Es sei jetzt halt für einmal auch keine Komposition aus dem landauf und landab gesungenen und gespielten Fundus der Schmidig-Dynastie. Wer es genau wissen möchte, kommt nicht umhin, sich den Musiktitel nach dem Telephongespräch anzuhören.

Geri Kühne

Beitrag vom 12.05.2021




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