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Die Musik stirbt zuletzt

Bild: Renate Anderegg (srf.ch)

Renate Anderegg, die Redaktorin und Moderatorin im Team der SRF Musikwelle, darf sich in Geris Ländlertipp als Erste im neuen Jahr durch Radio Tell einen Musikwunsch erfüllen lassen.

In der Erwartung, dass uns das neue Jahr andere Zeiten bringt, darf der im heutigen Ländlertipp gewählte Titel zur Kolumne durchaus als Hoffnungsträger stehen. Er passt aber auch zu einer Szene, in die das heutige Geburtstagskind (6.1.1977) verwickelt ist. Eine ziemlich kriminelle Geschichte.

Renate Anderegg ist von Kind auf musik-affin. Musik liegt ihr im Blut. Wie das Umherzigeunern. Den Drang, ein Weilchen in einem Wohnmobil von Ort zu Ort zu ziehen, verspürte sie seit Jahren. Pläne und feste Strukturen sind nicht ihre Passion. Der heutige Job beim Radio war nicht Programm.

Die Musik jedoch schon. Es ist die ganze Bandbreite der Musikstile, die Anderegg fasziniert. Zur Ländlermusik hat sie hingegen eine ganz besondere Beziehung. Während Jahren spielte die Pianistin zusammen mit ihren zwei Brüdern und ihrer aus dem Toggenburg stammenden Mutter in der Familienkapelle Anderegg. Heute befasst sie sich bei der SRF Musikwelle täglich mit Volksmusik. «SRF und Radio Tell stehen beide für Volkskultur. Es ist die Ländlermusik, die uns verbindet und nicht Konkurrenz, die trennt», freut sich unser heutiger Gast über die Einladung.

Die gelernte Konditorin ist in Wädenswil aufgewachsen. Alsbald machte sich noch eine weitere Begabung bemerkbar. In Baden-Württemberg absolvierte sie eine Schauspiel-Ausbildung. Nach wie vor fühlt sie sich von Theater und Film angezogen. Lukrative Angebote fliegen aber auch bei ihr nicht wie gebratene Tauben ins Haus. Angehörige der Schauspielbranche werden hingegen immer wieder für Sprechaufträge engagiert. Als Sprecherin von Tagesangeboten hört man Renates Stimme über die Lautsprecher in den Filialen der Migros Ostschweiz oder auch in den Supermärkten der Migros Zürich. Selbstverständlich variiert der St. Galler-Dialekt mit den hellen A und E sowie dem rollenden R im Rachen in der Ostschweiz mit tiefem A, CH und K in der Kehle der Zürcher. Sprich «Züri-Gschnätzlets».

Renate Anderegg schlüpft in manchen Bereichen gerne in verschiedene Rollen. Auch in die der Irma Sturm, die im Tatort-Krimi aus dem Kultur - und Kongresszentrum in Luzern (KKL) als Polizistin über den TV-Bildschirm flimmerte. Das war die 14. Folge der Serie, in der die Musik weder zuletzt gestorben war noch überhaupt je stirbt.

Mit dem zackigen Stück zum Geburtstag, den sie an Dreikönigen feiert, erfüllt sich Renate Andereggs Musikwunsch. Schon im Titel des Schottisch geht es im wahrsten Sinn des Wortes feurig zu und her. Mehr sei zum überaus heiklen und kriminalistischen Spürsinn fordernden Fall nicht verraten. Zu hören am Mittwoch um ca. 19.30, am Do um 13.30 und am FR um 10.30 Uhr.

Geri Kühne

Beitrag vom 06.01.2021




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