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Seit Jahren an Ribarys Seite

Bild: jostribary.ch, René Wicky 1.v.r.

René Wicky feiert am Donnerstag seinen 79sten Geburtstag. In «Geris Ländlertipp» erfüllt Radio Tell am Mittwochabend um 19.30 Uhr auch ihm seinen Musikwunsch.

Der in Oberägeri wohnhafte Akkordeonist, Komponist, Musikproduzent und Musikverleger wurde 1957 von Jost Ribary im Alter von 16 Jahren erstmals als Aushilfe an seine Seite gerufen. Noch immer musiziert René Wicky mit Jost Ribary. Beim aktuellen Musikpartner handelt es sich jedoch um den Enkel des legendären Bläsers. Und zwischen diesen beiden Generationen spielte der vielseitige und begabte Akkordeonist, der aus dem Entlebuch stammt, auch mit dem Vater dieses Enkels. 

Dreimal Ribary also. Wicky hatte aber auch eine eigene Kapelle und war mit dieser erfolgreich unterwegs. Seit Jahrzehnten ist er aber wie erwähnt eng mit dem Namen Jost Ribary verbunden. Die jeweiligen Phasen zuzuordnen, scheint auf den ersten Blick kompliziert zu sein. Ist es auf den zweiten aber nicht. Weil René Wicky immer wieder Auskunft über die Ribary-Dynastie geben muss, ordnete er ihr zwecks auseinanderhalten Begriffe zu: Aufgrund ihrer grössten Hits war der Grossvater der «Steiner-Chilbi-Ribary», dessen Sohn der «Chatzebüsi-Ribary» und der jüngste der «Schwalbennest-Ribary».

Wicky ist eine Koryphäe der Schweizer Volksmusik. Was den Verein «Goldener Violinschlüssel» dazu bewog, ihn im Frühjahr für sein einmaliges und vielseitiges Lebenswerk mit dem höchsten Preis in der Schweizer Volksmusik zu ehren. Aus der angekündigten Feier im Herbst in Oberägeri wurde aus bekannten Gründen nichts, was nicht nur der Geehrte bedauerte. Die goldene Nadel wurde ihm dennoch angesteckt. «Carlo Brunner, Dani Häusler, Urs Mangold, Franz Stadelmann, Ruedi Renggli, alles ehemalige Träger des Emblems, sowie Vertreter des Vereins, beehrten mich anlässlich einer kleinen Feier mit ihrem Besuch, was mich natürlich sehr freute», erzählt der sympathische, seriöse, genügsame und äusserst beliebte Mann, dessen äusserliches Markenzeichen seit Jahrzehnten die markante Hornbrille ist.

Über diese Feier im kleinen Rahmen hinaus widmete SRF dem Würdenträger eine ganze Potzmusig-Sendung. Wicky war Gast von Nicolas Senn im «Ländlermusik-Hotspot Biberegg» in Rothenthurm, wie er den bekannten Treffpunkt nennt. Zu Ehren des Gefeierten spielten dort auch namhafte Weggefährten und bekannte Formationen auf. Das Wort Hotspot sei zurzeit zwar negativ besetzt, sagt Wicky. Aber die Pandemie habe ihm schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. «Wenn wieder bessere Zeiten einkehren, wird die grosse Feier womöglich nachgeholt».

Trotz Corona hat es just auf die vorgesehene Verleihungsfeier hin wenigstens zu einer neuen CD gereicht. Der Titel dieses neuen Tonträgers mit typischen Wicky-Kompositionen sagt aus, was ihn bis dahin ein Leben lang begleitet hat: «s Glück spielt mit». Naheliegend, dass der auch am Donnerstag um 13.30 und Freitag, 10.30 Uhr zu hörende Wunschtitel aus der genannten Produktion stammt.  

Geri Kühne

Beitrag vom 02.12.2020




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