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Frowin mit H geschrieben

Bild: Quartett Waschächt, Frowin Neff, 2.v.l.

Am Donnerstag feiert Frowin Neff in Rothenthurm seinen 45sten Geburtstag. Radio Tell erfüllt ihm schon am Mittwochabend in Geris Ländlertipp seinen Musikwunsch.

Frowin Neff? Den quirligen Appenzeller vorzustellen, wäre tatsächlich Wasser in den Bach getragen. Sein 'quartett waschächt' ist die Ländlerformation, die wohl am häufigsten unterwegs ist. Wenn sie nicht irgendwo in der Schweiz aufspielt, sind dem gefragten Ensemble oder deren einzelnen Mitgliedern allenfalls weitere Kapellen «in die Quere gekommen». Michi Jud (Akkordeon), Ueli Stump (Klavier) und Carlo Gwerder (Bass) sind auch in andere Formationen eingebunden oder leiten wie Neff selber Jodelchöre. Oder Frowin ist «besetzt» und im Duett mit Simon Lüthi, mit dem Quartett Frowin Neff & Kompanie, dem Handorgelduo Frowin und Roman, dem Ländlertrio Innerschwyzergruess, der Kapelle Bruno Syfrig & Frowin Neff oder als Dirigent mit dem Bergwaldchörli Enggenhütten Haslen AI unterwegs. 

Die Pandemie hat aber auch Frowins Aktivitäten ausgebremst. Nach einem Superstart ins neue Jahr spielte das 'quartett waschächt' letztmals bis im Juni am 29. Februar auf. Ein aussergewöhnliches, aber zu diesem seltsamen Jahr passendes Datum, schildert Neff die Situation. «Die Spanne ohne Auftritte ist gegenwärtig verlängert, aber sie ist nicht ohne Musik. Im Gegenteil: Ich hatte und habe wieder einmal so richtig Zeit zu üben. Ich telefoniere regelmässig mit meinem Duettpartner Michi. Miteinander legen wir neue Lieder fest und tauschten neue Kompositionen aus. So hat sich das Repertoire um sehr schöne Melodien erweitert. Wir sind jetzt so richtig gerüstet und geladen, unsere neuen Titel auch dem Publikum zu präsentieren, es ist ja unser Anliegen und Auftrag, unsere Fans zu unterhalten». In der Phase der ersten Welle gaben 'waschächt' anfangs Mai im Trio ein Live-Stream Konzert aus dem «Gaswerk» in Seewen. Das fast zweistündige Konzert kann unter www.waschaecht.ch (Videos) nachgehört werden. Empfehlenswert.

Die Zwangspause lässt auch Platz für Inspirationen. Er sei ein Naturmensch und bewege sich im Wald, wann immer er dazu Gelegenheit habe. Die vielfältigen Wahrnehmungen seien durchaus Ideenlieferanten für neue Kompositionen oder Projekte. Als gelernter Bäcker-Konditor habe er aber auch wieder einmal Zeit, einst Erlerntes aufzufrischen und für die Lebenspartnerin Sandra Stalder etwas Schönes zu backen oder zu kochen. Neben der Musik Leidenschaften, die er vermisse.

Frowin hat in den vergangenen Monaten privat also geprobt, gekocht und gebacken. Und tuts immer noch. Zum Geburtstag wünscht er sich einen Titel, den er seinem Schatz gewidmet hat. Apropos Wunsch? «Mit dem hani ja fascht müesä rächnä», antwortet er lachend auf meine Frage, ob er zum Abschluss einen Kurz-Witz auf Lager habe. Hören Sie Radio Tell am Mittwoch zirka 19.30, am DO um 13.30 oder FR um 10.30 Uhr. 

Geri Kühne

Beitrag vom 25.11.2020




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