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Bild: Urs Meiner (akkordeonfachwerkstatt.ch)

Im nidwaldnerischen Emmetten feiert der Akkordeonist Urs Meier am kommenden Samstag seinen 40stenGeburtstag. Radio Tell erfüllt ihm dazu in Geris Ländlertipp seinen Musikwunsch.

Als Achtjähriger begann Urs Meier an der Musikschule Einsiedeln mit dem Akkordeonspielen. Wie andere Jugendliche musste er sich vor Ende seiner Schulzeit Gedanken über seine Berufswahl machen. Akkordeonbauer wäre was für ihn, erzählt Meier. Weil der Beruf in der Schweiz nicht im Angebot stand, begann der 16jährige seine Lehre im Ausland. Als Wochenaufenthalter wohnte er im deutschen Trossingen, wo das bekannte «Unternehmen Hohner» Musikinstrumente und insbesondere Akkordeons herstellt, und er erfüllte sich so seinen Berufswunsch.

Noch während der Lehrzeit spielte der talentierte Urs mit dem Bläser Christian Schnetzer auf, um die Jahrtausendwende stieg er bei der Kapelle Philipp Mettler ein und gründete später das Akkordeonduo Urs Meier/Remo Gwerder. Als er zusammen mit Manuela Fellner erstmals am «Grand Prix der Volksmusik» teilnahm, lernte er Oesch's die Dritten kennen. Bei Melanie und Co. musiziert er inzwischen bereits seit acht Jahren. Der erste gemeinsame Auftritt führte das Ensemble direkt ins Fernsehen in den «Musikantenstadl». Im Rampenlicht zu stehen, wurde für den eher zurückhaltenden Urs Meier zur Gewohnheit. Er geniesst jeden Auftritt sehr.  

Noch viel mehr in die Schlagzeilen geriet er im Januar 2012. Seine Lebenspartnerin Tamara Würsch brachte vier Mädchen zur Welt und seither ist der leidenschaftliche Musiker auch leidenschaftlicher und besorgter Vater von Eliane, Lina, Laura und Nicole. Zum Grosshaushalt gehören auch der ältere Sohn Tom aus einer früheren Beziehung Tamaras sowie das Nesthäkchen Anja. Gerade in der momentanen und wohl noch andauernden Phase, in der viele Auftritte mit Oesch's nicht stattfinden können, ist dem gelernten Akkordeonbauer wichtig, dass er diesen Beruf erlernt hat und für die Grossfamilie ein Einkommen in der eigenen Werkstatt in Emmetten generieren kann. Musik sei das eine, die Familie das andere. «Es ist nicht einfach, den Spagat zwischen Familie, Musik und auch der Werkstatt zu finden. Die Abwesenheit von zu Hause ist nicht immer leicht. Harmonie im wahrsten Sinn des Wortes ist darum innerhalb der drei Elemente alles», so Urs Meier.

Der Musikwunsch, den Radio Tell für das Geburtstagskind auf den Plattenteller legt, kommt wie die Kugel aus der Kanone geschossen «Da muss ich ehrlich gesagt überhaupt nicht studieren. Es gibt da einen Musiktitel, der für mich das Schlüsselerlebnis bildet und den eigentlichen Zugang zur Ländlermusik bedeutet. Ich habe den Schottisch in meiner Schulzeit «hinderschi und fürschi» angehört und mir gedacht, wenn du den spielst und auch kannst, «dä bisch debi». Die bestbekannte Melodie ist am Mittwochabend um zirka 19.30 Uhr und als Wiederholung am Donnerstag um 13.30 und am Freitag um 10.30 Uhr zu hören.

Ländler live? Gegenwärtig sind Hinweise nicht möglich!

Geri Kühne

Beitrag vom 11.11.2020




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