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Die Buben machen Freude

Bild: Familienkapelle Tüüfner-Gruess

Werner Nef aus Teufen feiert am Mittwoch Geburtstag. Ein von ihm organisiertes Konzert kann jedoch aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Das Telefongespräch dazu ist am Mittwochabend um zirka 19.30 im Radio Tell zu hören.

Feste werden bekanntlich unterschiedlich gefeiert. Wenn am Geburtstag mehrere Ländlerformationen aufspielen und dem Anlass gleichzeitig auch noch viel Publikum beiwohnt, muss es ein besonderer sein. Der Teufener Landwirt und Akkordeonist Werner Nef darf mit seinem 50igsten einen wirklich runden Geburtstag feiern. Dazu hätte ihm das quartett waschächt aufgespielt. Und andere. 

Alles, was an diesem Mittwochabend als Konzert in der Teufener Kirche angekündigt war, musste abgesagt werden. Nicolas Senn war als Moderator vorgesehen, das Terzett Chrimafrä hätte Dreigesang zelebriert und die Rusch-Büeble hätten aufgespielt. Und dazu Formationen, zu denen Werner Nef eine ganz persönliche Beziehung aufweist. Moosbänkli-Gruess zum Beispiel, in der Werners ältester Sohn mitspielt, oder die so tolle eigene Familienkapelle Tüüfner-Gruess mit den beiden Buben Kilian (12) am Bass und Nino (11) am Hackbrett. Der Rathüslischuppel, mit dem Werner seit über 30 Jahren beim Silvesterklausen unterwegs ist, hätte ihm die Aufwartung gemacht und es wäre nach vielen Jahren zum Wiedersehen mit dem legendären Ländlertrio Gartähöckler gekommen. Das wohl zahlreiche Publikum hätte sich gefreut und nach dem Konzert einzelne Formationen auch noch in Teufener Beizen besucht. Wie in so vielen andern Fällen ist auch dieser Anlass auf nächstes Jahr verschoben. 

Werner feiert somit im engen Familienkreis. Kilian und Nino, die mit ihrem Vater zur Freude einer bereits grossen Fangemeinde immer wieder öffentlich aufspielen, werden bestimmt etwas Musikalisches auf Lager haben. «Wir sind vor allem an Wochenenden unterwegs», präzisiert der Vater die Frage der Vereinbarung mit der Schule über abendliche Auftritte. Es gibt wenige Ausnahmen. «Wir schauen darauf, dass wir um 22 Uhr wieder zu Hause sind». 

«Zusammen mit meinen Jungen aufzutreten, macht Freude und Spass, erfüllt mich aber auch mit grossem Stolz. Das ist schon ein schönes Gefühl, wenn ich sehe, wie sich das Publikum amüsiert, wenn wir musizieren, schwärmt Werner. «Nino und Kilian machen das aber auch tipptopp, was nicht selbstverständlich ist. Wir proben wenn möglich jeden Tag, mal kürzer, mal länger». 
Die Buben hören auch andere Musik. «Und ich dann zwangsläufig auch und habe gar nichts gegen andere Stile, soweit ich die Musik verstehe. Einem Teil der heutigen Kinder und Jugendlichen bereitet unsere Volksmusik ja auch Freude, und ich bin erstaunt, wie heute immer wieder Talente auch in der Volksmusik auftauchen. 

Werners Wunsch zum Geburtstag geht denn auch in diese Richtung. Gerne möchte er sich einen bekannten Schottisch zu Gemüte führen, gespielt von einem vielversprechenden Nachwuchsmann. Zu hören auch als Wiederholung am DO um 13.30 und FR um 10.30 Uhr.

Geri Kühne

Beitrag vom 04.11.2020




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