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Am Schluss die Polonaise

Bild: Peter Hess, Franz Mettler, Ruedi Moer und Pius Egli als Kapelle Peter Hess

Am Mittwoch um zirka 19.30 Uhr schickt Radio Tell im Geris Ländlertipp den nächsten musikalischen Geburtstagsgruss an den Innerschweizer Bläser Peter Hess aus dem luzernischen Römerswil.

Der 55jährige Peter Hess spielte schon in den 90er-Jahren mit seiner eigenen Ländlerkapelle Hess-Wicky öffentlich auf. Im 2000 formierte sich die heutige Kapelle Peter Hess mit Pius Egli aus Horw am Akkordeon, mit Franz Mettler aus Reichenburg am Klavier und mit dem Rothenthurmer Ruedi Moser am Kontrabass. Bereits vier Jahre nach der Gründung der neuen Kapelle wurde die CD «rassig und rüüdig guet» eingespielt. Bei Engagements führe man Tänze diverser Komponisten auf. Wie auf der CD sehr gerne aber auch Eigenkompositionen, erklärt der Kapellmeister. 

Eigene Stücke betreffend, bezeichnet das Geburtstagskind die Teilnahme am Wettbewerb «Ländlerkönig 2003, lanciert vom Schweizer Fernsehen, von Radio DRS1 und Blick als schöne Erfahrungen.  Gesucht wurden damals die schönsten Schottisch-Kompositionen. «Unter die besten 20 Titel wurden zwei von Pius Egli und eine von mir gewählt, worauf ich heute noch stolz bin», verrät Peter Hess.

Ihre Beliebtheit in der Szene verdankt die Kapelle also ihrer Vielseitigkeit, den schönen Eigenkompositionen plus auch der Freiheit, bei Auftritten immer wieder mal einen Titel aus der Unterhaltungsmusik zu präsentieren, damit die Leute vielleicht auch mitsingen können. Hess weiss eben, was Menschen mögen, wenn sie ausgehen: Musik geniessen und Spass haben. Das kommt nicht von ungefähr. Im Stadtkeller in Luzern ist er mit andern Musikanten vom März bis Ende September jeden Abend engagiert, Gäste zu unterhalten. Diese rekrutieren sich nicht aus der Ländlerszene, sondern aus dem Feld der vielen ausländischen Touristen, die in der Leuchtenstadt unterwegs sind und einen Schweizer Folkloreabend in ihrem Reiseprogramm führen.

«Die Show beginnt mit ein paar Ländlerstücken», schildert Peter Hess den Programmablauf. Es folgen Jodellieder, Talerschwingen und Alphornblasen. Auch für interessierte Gäste, was sehr beliebt sei. «Man denkt jetzt vielleicht an Klischees, aber die gebotene Show ist wirklich ein Querschnitt durch die Schweizer Folklore. Die Gäste sind jeden Abend andere, aber auch für uns selber haben wir nicht täglich dieselben Melodien im Repertoire». Wenn die Show nach zwei Stunden mit der Polonaise endet, bleiben im Stadtkeller die Stühle leer. Die fröhliche Stimmung klinge leider nicht vor Ort aus, aber die Touristen würden diesen Abend mit Sicherheit ebenso in Erinnerung halten wie Ausflüge auf den Pilatus, den Titlis oder eine Schifffahrt «vo Luzern uf Weggis zue».

Der Musikwunsch von Peter Hess ist auf Radio Tell auch am Donnerstag um zirka 13.30 und am Freitag um 10.30 Uhr zu hören. Dass es sich um einen Tanz eines seiner Vorbilder handelt, verwundert nicht. Doch wer kommt «zum Zug»?

Geri Kühne

Beitrag vom 23.09.2020


Live-Musik ohne Gewähr:

DO 24.09.
Brunnen «Weisses Rössli» (Echo vom Muotaland, 17.30 h)

FR 25.09.
Lauenen «Wildhorn» (Bühler/Fischer)
Nusshof BL «s Beizli» (René Degoumois)
Uznach «Frohe Aussicht» (Willis Wyberkapelle19 h Wildbuffet)

SA 26.09.
Grindelwald «im Grund» (Örgeliwirbel)
Rothenthurm «Biberegg» (Prisi/Mosimann/Heinzer/Mader)


Empfang via DAB+



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