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Mit Musik durchs Leben


Radio Tell darf Doris Näf aus Illnau am Mittwochabend um 19.30 Uhr, am Donnerstag um 13.30 und Freitag, 10.30 Uhr den nächsten musikalischen Geburtstagswunsch erfüllen. Die Akkordeonistin feiert am kommenden Sonntag ihren 75. Geburtstag.

Sie hiess noch Häusermann, damals, als Willy Näf für ein Ländlerkonzert im «Spirgarten» in Zürich-Altstetten einen Partner für einen Vortrag im Akkordeonduett suchte. Willy nahm bei Bobby Zaugg Musikunterricht, was auch auf eine gewisse Doris Häusermann zutraf. Er solle doch diese Doris fragen, empfahl ihm Lydia Sprecher, Partnerin von Zaugg im legendären Akkordeonduo Bobby Zaugg/Lydia Sprecher. Willy fragte. Man traf sich, probte miteinander, und spielte am Spirgartenkonzert auf. Und beschloss, weiterhin miteinander zu musizieren, was 1964 zur Gründung des Duos Näf-Häusermann führte. Die feine, gepflegte Akkordeonmusik im Duett im Stil ihrer Vorbilder Zaugg/ Sprecher war gerade im Sog der sich ausbreitenden, konzertanten Ländlermusik einer Kapelle Heirassa gefragt.

Bis zum gemeinsamen Unternehmen im «Spirgarten» hatte Doris Näf nach eigenen Aussagen keine Ahnung von Ländlermusik. Was sich in den vergangenen 56 Jahren markant geändert hat. «Die musikalische Partnerschaft mit Willy Näf hat mir eine Welt voll toller Begegnungen mit vielen lieben Menschen und reichen Erlebnissen ermöglicht. Ich möchte sie nicht missen und bin dankbar dafür, dass es so gekommen ist», bekennt Doris Näf. 

Im Akkordeonduo Näf-Häusermann blieb es nicht nur bei einer musikalischen Partnerschaft. Die Harmonie untereinander liess die beiden auch ein Ehepaar werden, das sowohl die Goldene Hochzeit wie auch das 50jährige Bühnenjubiläum längst hinter sich hat. Und als Krönung der langen Lebensgemeinschaft: aus dem Bündnis von Liebe und Musik entstammen der ältere Sohn Roger und die jüngere Tochter Gaby-Isabelle, beide mit künstlerischem Erbgut ausgestattete hervorragende Musiker. Roger, der Pianist, bewegt sich höchst erfolgreich hauptsächlich, aber nicht nur, im Umfeld des Jazz, während sich Gaby-Isabelle als versierte Klavierspielerin, Klarinettistin und Bassistin in Willis Wyberkapelle auszeichnet. Nicht in der Öffentlichkeit, aber zu Hause nimmt Gaby auch mal ein Akkordeon in die Finger und «haut zum Bispiil de Ländler Geris Geburtstag obeabä, wiä wänn sie nur wür handorgele», schwärmt die Mutter. 

Wenn es zeitlich geht, begleitet Gaby ihre Eltern auch bei gelegentlichen Auftritten, die es trotz Willys 82 und Doris' 75 Jahren noch gibt. «Geübt wird nicht mehr so fleissig wie früher, aber wir musizieren doch hin und wieder miteinander. Und ohne uns aufzudrängen, freuen wir uns durchaus, mal hier und mal dort aufzuspielen und zum Beispiel Zeitgenossen in einem Altersheim Freude zu bereiten. 

Die Musik der Familie Näf-Häusermann wird nicht nur über die begabten Kinder Bestand haben. Die Formation hat über 50 Eigenkompositionen im Repertoire und auch Tonträger produziert. Sie begleitete das berühmte Trio Eugster bei den Stücken «O läck du mir...» oder «Pantoffelheld», hatte diverse Fernsehauftritte und bezeichnet ein Engagement durch die damalige Swissair in verschiedenen grösseren Städten der Welt als Höhepunkte. Zusammen mit Willy ging Doris Näf-Häusermann offensichtlich mit Musik durchs Leben. 

Geri Kühne

Beitrag vom 26.08.2020


Live-Musik ohne Gewähr:

DO 27.08.
Kriens «Neuhof» (Mosimusig 20 h)

FR 28.08.
Altstätten SG «Badhof» (Willis Wyberkapelle 19 h)
Goldau «Bernerhöchi» (Bergbuebe Schwyz 20 h)

SA 29.08.
Zürich «Tonhalle Maag» (Stubete am See» ab 12 h)
Rothenthurm «Biberegg» (Steiner/Kessler 20 h)

SO 30.08.
Zürich «Tonhalle Maag» (Stubete am See ab 10 h)
Emetten «Stockhütte» (Carlo Brunner ab 11 h)
Lütisburg «Frohe Aussicht» (Winzenberg-Stubete ab 12 h)
Adelboden «Engstligalp» (Echo vom Gätterli ab 12 h)
Uznach «Frohe Aussicht» (Marcel Zumbrunn, ab 18 h)





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