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Vom Brienzer- zum Zürichsee

Bild: Berner Örgeliplausch, Marcel Zumbrunn, 3.v.l.

Mitte Woche feiert der Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn aus Siebnen seinen 42. Geburtstag. Dessen Musikwunsch erfüllen ihm Geris Ländlertipp und Radio Tell am Mittwochabend um zirka 19.30 Uhr und mit der Wiederholung am DO um 13.30 und am FR um 10.30 Uhr.

Am nächsten Samstagnachmittag wird an einer öffentlichen Vernissage im Restaurant «Gusöteli» in Siebnen der Band 111 in der Reihe der Schwyzer Hefte vorgestellt: «Volksmusik in March und Höfe», herausgegeben von der Kulturkommission des Kanton Schwyz, geschrieben und konzipiert von Pius Ruhstaller, der beim Amt für Kultur arbeitet und in der Szene auch als Bläser des «Echo vom Gätterli» bekannt ist. Im besagten Schwyzer Heft sind sie allesamt aufgeführt, die Ländlermusikanten aus der March und den Höfen, der Ausserschwyz. Frühere Koryphäen wie Heiri Meier, Hugo Bigi oder Sepp Huber ebenso wie heutige mit Namen Brunner, Mettler und Nauer. Und bereits in dieses über 200-seitige Dokument hat es neben vielen weiteren auch der in Siebnen wohnhafte Marcel Zumbrunn mit einem Beitrag geschafft, obwohl er erst vor 14 Jahren nach Lachen am Zürichsee zog. 

Der Schwyzerörgeler begann seine Laufbahn 1989 am Brienzersee. Schon vier Jahre später stieg er beim «Schwyzerörgeliquartett Habkern» ein und wechselte im 2000 zu den legendären «Örgelifründe Stockenfluh». Nach deren Auflösung waren oder sind «Schabernack», «Berner Örgeliplausch», «Hokuspokus» oder «Örgeliwirbel» weitere Stationen. Zumbrunn erteilt in der Region vorwiegend Privat-Musikunterricht. Immer wieder wird er als Studiomusiker beigezogen, ist im Fernsehen zu hören und zu sehen und hilft in dieser und jener Formation aus. 

Auf seinen damaligen Wechsel aus dem Bernbiet in den Kanton Schwyz angesprochen, nennt Zumbrunn mehrere Gründe. Schon während der Schulzeit Musikant, durfte er an einem Schwyzer- und Mulörgelitreffen im «Sternen» in Pfäffikon aufspielen. Damals habe er ganz unterschiedliche Spielarten und Möglichkeiten des Zusammenspiels entdeckt. Um diese noch intensiver kennenzulernen, sei er in den Jugendjahren oft in die Innerschweiz gereist. Und hängengeblieben. Was Marcel Zumbrunn kein bisschen bereut. 

Die vielen Kontakte haben ihm neue Perspektiven eröffnet, die heute ein breites musikalisches Spektrum umfassen. 

Obwohl Marcel Zumbrunn aus dem mit Schwyzerörgelimusik geprägten Bernbiet stammt, sich aber mit der ganzen Bandbreite dieses typischen Schweizer-Instrumentes befasst, geht der musikalische Wunsch zu seinem Geburtstag in eine ganz andere Richtung.

Sie führt zu einem Bläser und dessen bekannter Kapelle. Ihm sei schon bei Beginn des Telefonanrufes und der Aussicht, dass er was wünschen dürfe, ganz spontan Carlo Brunner eingefallen. Und auch am Ende des Gesprächs bleibe er bei Brunner und dessen Kompositionen. Die Vielzahl der schönen Brunner-Tänze erschwere zwar einen Entscheid, aber er habe jetzt über die ganze Dauer hinweg an diesen Titel gedacht. So kommt der wie aus dem Kanonenrohr geschossen, obwohl dieses wohl eine andere Erklärung liefert.

Geri Kühne

Beitrag vom 19.08.2020


Live-Musik (Auswahl ohne Gewähr):

Donnerstag 20.08.
Ennetbürgen «Herdern» (Gebr. Hess, 14 h)
Uznach «Frohe Aussicht» (Joscht und Kurt 13.30 h)

Freitag, 21.08.
Hemberg «Löwen» (Willis Wyberkapelle, 19 h mit Dinner)
Schwanden-Sigriswil «Rothorn» (Carlo Brunner)
Adliswil «Au» (Rusch-Büeblä)

Samstag 22.08.
Altdorf «Haus der VM» (a.d. Spuren v. Josias Jenny 10.30 h - So, gleiche Zeit )
Altdorf «Goldener Schlüssel» (René Degoumois 20 h)
Rothenthurm «Biberegg» (Esther und Edith 20 h)

Mittwoch 26.08.
Udligenswil «Örgeligade Hof Neuheim» (SÖMM 20 h)




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