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Auch die Jungen werden älter

Bild: Michael «Michi» Pfister, links

Der nächste Gast in Geris Ländlertipp und bei Radio Tell ist Michael «Michi» Pfister. Welchen Tanz er sich zu seinem Geburtstag wünscht, erfahren Hörerinnen und Hörer am Mittwoch, 12. August sowie in den Wiederholungen vom DO um 13.30 und FR um 10.30 Uhr.

Er gehört zur jungen, aufstrebenden Garde der Ländlerszene. Michi Pfister, der mit Adrian Dober in der einen, und mit Patrik Studhalter in einer zweiten Formation «handorgelet», wie er das Zusammenspiel mit seinen Musikkameraden selber bezeichnet. Obwohl die ganze musikalische Zukunft noch vor sich, hat sich Michi Pfister mit den genannten Trios aber bereits einen beachtlichen Bekanntheitsgrad geschaffen. Insbesondere bei den Anhängern des runden und tänzigen Illgauer-Stils, wie ihn beispielsweise das Handorgelduo Rickenbacher/Heinzer mit Sepp Lagler am Bass bietet. Letzterer ist denn auch regelmässiger Begleiter im Duo Dober/Pfister, während in der Formation Studhalter/Pfister verschiedene Bassisten zum Einsatz kommen. 

Die Illgauer sind nicht die einzigen, die mit ihrer Musik genau jenem Goût entsprechen, die Pfister mag. Er nennt auch Berner Oberländer: Thuri Brügger und Lorenz Giovanelli zum Beispiel, oder den Frutigtaler Akkordeonisten Hans Wittwer (Ächt Bodästendig). Als weiteres Beispiel seiner Vorlieben erinnert Michi an die Mosibuebe (heute Mosi-Musig) und deren originale Wiedergabe der Stump/Schmidig-Musik aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. 

Dass Pfisters Musik und Stil bei den ganz Jungen nicht erste Priorität geniesst, ist ihm bewusst. «Ich verstehe das durchaus, dass die Jungen zuerst mal an eine Party gehen, wo auch gesungen und so richtig gefeiert wird», sagt Pfister. «Doch es ist einfach nicht unsere Art zu musizieren und entspricht auch nicht unseren Vorstellungen über Ländlermusik. Wir möchten die Tänze so originalgetreu wie möglich spielen. So eben, wie sie uns überliefert worden sind». Und fügt zuversichtlich bei, dass nicht alleine das bei ihren Auftritten aktuelle Publikum, sondern auch die Jungen älter würden! «Irgendwann entdecken einzelne unter ihnen die so besondere Stimmung unter seinesgleichen, die beim Zuhören und etwas stillerer Atmosphäre nach wie vor sehr aktuell ist. In einer Zeit, die sich tatsächlich etwas verändert, wird das vielleicht sogar wieder mehr geschätzt».

Michi Pfister ist in Ausserschwyz aufgewachsen und wohnt heute in Sattel. Nicht nur am Zürichsee sei es schön, sondern auch im inneren Kantonsteil, meint er zum schon vor etlichen Jahren vollzogenen Wechsel. Seine musikalische Laufbahn startete er bei Beatrice Oetiker aus Reichenburg. Obwohl in der March gute Musikanten wohnen, sind sie am Hauptort und Umgebung in grösserer Zahl anzutreffen. Das ist einer der Gründe für den Wohnortwechsel. Aber auch der Beruf, der ihn zur kantonalen Verwaltung geführt hat. Der Musikwunsch zum Geburtstag könnte aus dem inneren oder äusseren Teil seines Heimatkantons kommen, womöglich aber aus ganz anderer Richtung. 

Geri Kühne

Beitrag vom 12.08.2020


DO 13.08.

Rothenthurm «Biberegg»(Ferienplausch) 
Am DO mit Carlo Brunner/
Philipp Mettler/ Schöff Röösli 
Urs Lötscher)
am FR Jost Ribary/René Wicky
am SA Martin Suter jun./sen 


SA 15.08.
Adelboden «Ländlertreffen» ab 14 im Dorf und Kirchenkonzert um 16 Uhr Abendkonzerte in Restaurants
Alpnach «Festzelt» (waschächt) Saamenmöser «Hornfluh-Chilbi» Div.Formationen
Hemberg-Bächli«Frohwies» (Schwinger-Chilbi)


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