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Bei Andrea hat`s funktioniert

Bild: Andrea Ulrich (www.andreaulrich.ch)

Die Schwyzer Akkordeonistin Andrea Ulrich feierte am Montag ihren Geburtstag. Am Mittwochabend, zirka 19.30 Uhr erfüllt ihr Radio Tell im Anschluss an das Live-Telefongespräch in Geris Ländlertipp ihren spontanen Musikwunsch.

Andrea Ulrich spielt Akkordeon und Klavier. Sie ist Musikerin. Aber auch Musiklehrerin. Und Lehrerin in einer Regelklasse. Andrea Ulrich weiss, weil gelernt, wie man mit Schülerinnen und Schülern umgeht. «In der Regelklasse ist der Stoff gegeben und nach Lehrplan zu vermitteln. Da müssen alle durch. Hat im Musikunterricht ein Kind mal weniger geübt, ist das nicht so tragisch. Verpasstes soll mit Fleiss und ohne Rüge nachgeholt werden. Wenn's dann wirklich nicht geht, hören ein paar halt auf». 

Bei Andrea Ulrich hat es seinerzeit funktioniert. Sie war eine gute Schülerin, lernte leicht. Bereits während der Schulzeit galt ihre Begeisterung dem Akkordeon und der Schweizer Volksmusik. «In einer Ländler-affinen Familie aufzuwachsen, verbessert die Ausgangslage enorm, zum Beispiel dieses Instrument und eben diesen Musikstil kennen zu lernen», sagt Ulrich. Wenn sich heranwachsende Jugendliche zusätzlich vielleicht sogar an einem Star der Szene orientieren und mitunter die Gelegenheit haben, sich die Musik eines Vorbildes anzuhören, seien die Voraussetzungen sogar recht günstig, erfolgreich voranzukommen. 

Andrea Ulrichs diesbezüglicher Weg führte sie zu Lehrmeistern wie Franz Schmidig, Willi Valotti oder Patricia Draeger. Im 2007 durfte sie an einer internationalen Masterclass bei Richard Galliano in Italien teilnehmen. Nach der Ausbildung zur Primarlehrerin am Seminar Rickenbach SZ schloss Andrea Ulrich als erste Akkordeonistin an der Musikhochschule Luzern den Bachelor of Arts in Music mit Schwerpunkt Volksmusik ab. 

Nebst ihrer Tätigkeit als Lehrerin ist Andrea Ulrich oft an Auftritten im In- und Ausland sowie Radio und TV zu hören und zu sehen. Sie ist mit drei Formationen unterwegs: «Willis Wyberkapelle» (mit Willi Valotti, Gabi Näf und Martina Rohrer), «Interfolk» (mit Maria Gehrig und Marion Suter) und im «Trio Andrea Ulrich» mit den Berner Jazzmusikern Theo Känzig und Valentin von Fischer. Am weitesten weg von der Volksmusik ist sie mit ihrem Trio, aber auch in diesem gibt es eigentlich nichts, was trennt, sondern wie bei «Willis Wyberkapelle» und bei «Interfolk» viele musikalische Gemeinsamkeiten, die verbinden. Bei den ersten beiden Ensembles wissen gleich alle, worum es geht, im Trio ist das anders. In allen drei Formationen aber ist das Musizieren unglaublich spannend. 

Andrea Ulrichs Musikwunsch geht allerdings nicht in eine der erwähnten, spannenden Richtungen. Weder eine ihrer Eigenkompositionen wünscht sie sich, keinen Titel von Willi Valotti, Franz Schmidig oder eine Komposition ihrer Kolleginnen oder Kollegen bei den verschiedenen Ensembles. Diese kommen diesmal auch als solche nicht zum Zuge. Als Liebhaberin von Akkordeon-Musette-Musik hat sich das Geburtstagskind für ein Stück in diesem Genre entschieden. Gespannt? Mehr dazu am Mittwoch um zirka 19.30 mit Wiederholung am Do um 13.30 und Fr um 10.30 Uhr.  

Geri Kühne

Links zum Thema https://www.andreaulrich.ch/
Beitrag vom 01.07.2020


Live-Musik ohne Gewähr (BAG-Auflagen)

DO 02. Juli
Wangen «Flugplatz» (Carlo Brunners Superländlerkapelle 20 h)

FR 02. Juli
Gstaad «Ländlerfest Gstaad bis Sonntag)

SA 04. Juli
Benken «Chronä Bänggä» (Dolfi Rogenmoser/Friedel Herger, nur m. Res. 19 h)
Rothenthurm, «Biberegg» (Rickenbacher/Heinzer, Res.)

SO 05.07
Finsterwald «Alpwirtschaft Gründli» (Urnergmüet 11 h)
Gonten «Kronberg» (Remo Gwerder/Florian Kümin 13 h)
Unteriberg «Hochgütsch» (Karin Nussbaumer/Sebi Betschart 14 h)
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler 15.30 h)

MI 08.07.
Andermatt «Ochsen» (Meiri und Michi Müller 19 h)



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