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Es glungnigs Fäscht für Markus

Bild: kapellerenejakober.ch (Markus Wicki 1.v.l.)

Wenn das Telefongespräch auf Radio Tell mit Markus Wicki am Mittwoch, 6. Mai um 19.30 läuft, ist das «glungnig Fäscht» wohl bereits lanciert. «Im viel kleineren Rahmen als bei meinem 40. Geburtstag vor zwölf Jahren», verrät Wicki. Damals erwies ihm auch Martin Nauer die Ehre. Der langjährige Akkordeonist in Carlo Brunners Ländlerkapelle nahm für ein paar Live-Duette mit Markus nicht nur seine Handorgel mit, sondern gleich auch noch einen neuen Schottisch, den er dem damals Gefeierten zum Geburtstag schenkte und widmete.

Am Mittwochabend darf Markus Wicki diesen Schottisch zu seinem Wiegenfest erneut anhören. Die Erfüllung seines Wunsches werde ihn sehr freuen, denn die Gelegenheiten, bei denen er Zeit vor Radio oder TV verbringe, seien rar. Aber diese paar Minuten nehme er sich natürlich auch am Geburtstag gerne. Der Chauffeur/Logistiker aus Malters widmet seine Freizeit ansonsten voll der Musik und dem Musizieren. Und das von frühester Kindheit an. Auch Markus Wicki hat erste Griffe auf dem Akkordeon selber entdeckt, Akkorde und Harmonien brachte ihm später der Klavierspieler Föns Lustenberger aus Horw bei. Mit ihm und dem Bläser Markus Renggli gründete er seine erste Ländlerformation. Renggli kam leider bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Während über 20 Jahren musizierte Markus Wicki anschliessend in der damals erfolgreichen Ländlerkapelle von Röbi Odermatt.

Seit über zehn Jahren ist Markus mit dem Bläser René Jakober und den beiden Danis (Daniel Wigger, Piano, Daniel Bühler, Kontrabass) unterwegs. Mitunter begleitet der versierte Akkordeonist auch Jodlerinnen und Jodler, wie beispielsweise früher die Geschwister Annamarie und Silvia Rymann, die Töchter von «Schacher Seppli» Ruedi Rymann.

Nach seinen Vorbildern befragt, nennt Markus Wicki Walter Grob, Willi Valotti und den bereits zitierten Martin Nauer. Der Stil Nauers, der wie Markus selber eigentlich ein Stegreifler ist, also keine Noten lesen kann, faszinierte ihn schon immer. Dass er von diesem seinem Vorbild dereinst eine Komposition gewidmet bekommt, hätte sich Markus Wicki in seinen jungen Jahren nie zu träumen gewagt. Diese jungen Jahre sind jetzt aber auch schon gute 40 Jahre her. Obwohl er in seinen Teenager-Jahren hin und wieder in Luzerner Beizen unterwegs war und erste livemusikalische Erfahrungen sammelte, verpasste der Jugendliche einen Besuch im legendären «Alpenrösli» in Kriens, wo Walter Grob zwischen 1970 und 1980 wirtete und dieser oft mit der Alpenrösli-Stammformation mit Werner Lustenberger (Akk.), Föns Lustenberger und Sepp Bürkli (Kontrabass) aufspielte.

Jetzt freut sich Markus Wicki wie so viele weitere Menschen einfach nur darauf, dass wieder eine andere Zeit einkehrt und ab kommendem Montag einige Massnahmen gelockert werden. Ob zum Beispiel in Restaurants auch wieder musiziert werden kann, ist offenbar noch nicht klar definiert, was auch heisst, dass der Geris Ländlertipp weiterhin ohne nähere Angaben zu bevorstehenden Veranstaltungen erfolgt. Und zu diesen wohl auch künftig eher in reduzierter Form, aber dem Hinweis, dass Interessenten mehr auf www.vsv-asmp.ch, www.alpenrosen.ch oder www.typischmagazin.ch. erfahren. 

Geri Kühne

Beitrag vom 06.05.2020



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