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Rees und Syti Domini für Adi


Adi Inderbitzin ist Bauer im Sankt-gallischen Schänis. Adi spielt in der Freizeit Schwyzerörgeli. Adis Frau Brigitte ist in der letzten Staffel «Landfrauenküche» durch schlagfertige, witzige und herzhafte Kommentare aufgefallen. Am Mittwoch, 29. April feiert Adi Geburtstag. Darum erfüllen ihm Geris Ländlertipp und Radio Tell einen Musikwunsch. Mehr am Mittwochabend um 19.30 Uhr.

«Ja heitere Chaib, das hesch ez wider usägfundä», sagt Adi, auf seinen Geburtstag angesprochen. Obwohl zum Runden ein Fest geplant, feiern kann er aus bekannten Gründen nicht. Er verschiebe die Party darum um zehn Jahre und hole mit Fünfzig nach, was aktuell nicht möglich sei.

Sich selber und seiner Familie ein Tänzli auf dem Örgeli spielen, dürfte Adi heute gleichwohl. Die ersten Töne probierte er seinerzeit auf Vaters Instrument. In den Ferien in Lauerz schaute der interessierte Zweitklässler dem Onkel, einem früheren Rees-Gwerder-Schüler, dann Griffe und Tricks ab, und brachte es im Laufe der Jahre auf ein beachtliches Niveau, das er immer wieder an Auftritten mit seiner Formation «Älplergmüet» beweist. Bei einem dieser Auftritte lernte er auch seine Frau Brigitte Wiget kennen. Dass die Bauersleute mit typischen innerschwyzer Namen heute in Schänis leben, verdanken sie einem glücklichen Umstand. Adis Eltern konnten anfangs der 90er Jahre von einem altledigen Bauern den Landwirtschaftsbetrieb erwerben, den sie heute bewirtschaften. Und wo Brigitte und Adi heute mit drei Kindern glücklich wohnen und leben. 

Bezüglich der Musik ist Adi jedoch ganz klar ein Innerschwyzer geblieben. Musik aus dem Bisis- und Muotatal, insbesondere die via Onkel vermittelten Rees Gwerder Tänze, bedeuten Adi Inderbitzin alles. Neben Eigenkompositionen hat das Trio «Älplergmüet» vorwiegend Melodien im Repertoire, die entweder alt sind, oder selten gespielt werden. Nach seinem Musikwunsch zum Geburtstag gefragt, legt sich Adi auch sofort auf Rees Gwerder fest. Und zwar auf die Polka Männertreu. Die habe zwar nicht der Rees komponiert, sondern der Heiri Meier. Die Live-Aufnahme aus der damaligen Ländlerbeiz «Rietberg» in Zürich anfangs der 90er Jahre mit Rees Gwerder, Ludi Hürlimann und dem legendären Syti Domini am Bass sei Kult. «Wenn ich diesen drei Musikanten in der genannten Version lausche, bin ich nach wie vor begeistert. Es friert mich, ich bekomme Hühnerhaut, wenn ich den Syti Dominy im Trio des Tanzes, den sicher die meisten kennen, juuzen höre». 

In der Mediathek liegt Adis Wunsch vor. Zu hören in der Erstausstrahlung von Radio Tell am Mittwochabend ca.19.30 Uhr mit Wiederholung am Donnerstag, ab 13.30, Freitag, ab 10.30 und für Auslandschweizer in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 03.30 Uhr. Leser von Geris Ländlertipp fragen mitunter, wie Radio Tell zu empfangen ist? Vor allem via Internet und mit Smartphone App (iPhone/Android, auch im Auto), und in einigen Regionen der Schweiz ebenfalls  über DAB+, und natürlich über Swisscom TV und anderen Kabelnetzen. Am besten besucht man www.radiotell.ch und klickt dort auf den Menüpunkt «Empfang».

Geri Kühne

Beitrag vom 29.04.2020



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