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Die Ruhe nach dem Sturm


«Das passt». So hiess der Titel des letztwöchigen Geris Ländlertipp. Gemeint war das gemeinsame Singen, das über das Gehirn mehr aufhellende Glückshormone produziert und für weitere positive Gemütszustände verantwortlich sein soll. Aber auch Herz und Seele positiv beeinflusst und damit das allgemeine Wohlbefinden fördert. Spontanes gemeinsames Singen ist besonders während der Fasnacht angesagt. Und darum hat 's hoffentlich gepasst.

Diese Zeit ist mit dem Aschermittwoch vorbei. Mit dem Beginn der Fastenzeit wird es ruhiger. Immer auf den ersten Sonntag im März fällt in der Schweiz der Tag der Kranken, auch Krankensonntag genannt. Weil er diesmal gleich am Wochenende nach Aschermittwoch im Kalender erscheint, ist nach den stürmischen Petra, Sabine und den Narrentagen jetzt definitiv eine besinnlichere Zeit angebrochen: Die Ruhe nach dem Sturm.

Traditionell werden am kommenden Sonntag Jodlerklubs, Ländlerkapellen, weitere Gesangsformationen und Instrumentalgruppen kranke und ältere Menschen mit einem Besuch beehren und diese mit ihren Darbietungen erfreuen. In Alters- und Pflegeheimen, in Alterswohnsiedlungen, Seniorenresidenzen oder Spitälern werden unzählige Frauen, Männer und auch Kinder dankbar für die musikalischen Grüsse und die Abwechslungen in ihrem Alltag sein. 

Sollten am Tag der Kranken vom nächsten Sonntag in Ihrer Gegend irgendwo Auftritte von Jodlerklubs, Gesangs- und Instrumentalgruppen geplant sein, sind die möglicherweise im Magazin des Verbandes Schweizer Volksmusik (VSV) oder online unter www.vsv-asmp.ch im dortigen Veranstaltungskalender aufgeführt. 

Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, schon an ältere oder kranke Menschen in Ihrem Umfeld oder in Ihrer Nachbarschaft gedacht, die zu Hause wohnen und die Sie vielleicht ganz spontan besuchen könnten am nächsten Sonntag oder an folgenden Tagen. Sie könnten einfach vorbei gehen. Alleine. Oder in Begleitung Ihres Partners, Ihrer Lebensgefährtin oder gar zusammen mit Ihrer Familie. Ein Gespräch führen, ein Lied singen. Es gibt so viele Melodien, die allgemein bekannt sind. Eines Ihrer Kinder spielt vielleicht Flöte. Oder Akkordeon. Zur Auflockerung. Da läge doch plötzlich auch das Lied «Alls was bruuchsch uf dä Wält, das isch Liebi» drin. A capella oder mit Musikbegleitung. Die Melodie würde zur jetzt angebrochenen Ruhe nach dem Sturm doch auch ganz gut passen. 

Geri Kühne


Beitrag vom 26.02.2020


DO 27.02. 
Sihlbrugg «Dukes» Scherrer/Matter 19.30 h), 
Zürich «Aelplibar» (Christoph und Johann Buchli). 

FR 28.02.
Chur «Postremise» (Hanneli-Musig). 
Muotathal «Aula» (Tänzig), 
Spirigen «Alte Post» (HD Horat), 
Zürich «Aelplibar» (Örgeler vom Rossacker) 

SA 29.02. 
Rothenthurm «Biberegg» (Brand/Steiner) 
Ried-Muotathal «Fluhhof» (Tanzboden), 
Hünenberg «Lini-Hütte» (Ländlerwurlitzer).
 
SO 01.03. 
Rickenbach «Windstock» (Studhalter/Betschart), 
Allenwinden «Löwen» (Lüpfig), 
Chur «Bierhalle» (Alpenfründa), 
Weissbad «Loosmühle» (Stubehöckler), 
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler),. 

DI 03.03. 
Luzern «Stadtkeller» (Gläuffig ab 18 h, mit Andreas Gabriel und Bernhard Betschart ab 20h).



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