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Wie bei uns im Muotatal


Zum 12. Mal lädt der Verein «Giigäbank» am 29. Dezember zum Ländlersunntig in Muotathal. Auf diesen komme ich gleich weiter unten wieder zurück. Zuerst will ich loswerden, wie unglaublich aktiv ich diesen Verein finde, dem gemäss dessen Website zur Zeit 143 Einzelmitglieder, 55 Familien und 19 juristische Personen angehören. Giigäbank wird von einem siebenköpfigen Vorstand geführt, der immer wieder mit neuen Einfällen Akzente in verschiedenen Bereichen setzt. Ideen und Vorschläge, die als solche vielleicht bescheiden erscheinen, dafür aber nachhaltig sind und gerade darum auffallen.

Der Verein hat sich grundsätzlich zum Ziel gesetzt, Muotathaler und Illgauer Musik zu pflegen und zu erhalten. Er kümmert sich daneben wie erwähnt aber um weitere spannende Aufgaben und gleist Projekte auf, die Aufmerksamkeit verdienen. Die (einheimische) Musik wird beim Nachwuchs intensiv gefördert, Beachtung soll aber auch der originelle und eigenartige Dialekt im Tal finden. In einer Zeit, in der die Schweiz darüber staunt, dass unsere Schülerinnen und Schüler gemäss jüngsten Pisa-Studien im Lesen nicht mehr Spitze, sondern ins Mittelmass abgerutscht sind, legt Giigäbank das Projekt «Muätithaler Tüütsch» vor, in dem die Viert- bis Sechstklässler Lektionen über und Einsicht in das vom Verein aufgelegte Buch «flätt-hüntsch-sauft» erhalten sollen. Die Giigäbänkler sind deshalb keineswegs antiquiert, sondern selbstverständlich auch neuzeitlich: Ab jedem Mobile Phone wird auf ihrer LiederApp im online-Liederbuch auf https://lieder.giigaebank.ch gemeinsames Singen im Familien- oder Freundeskreis erleichtert. Wer wollte das in geselliger Runde nicht schon tun, hatte jedoch den Liedtext nicht mehr intus. «Niene gahts so schön und lustig», gebe ich im Suchfeld ein. Da folgt dann aber korrekt «wie deheim im Emmital» und nicht etwa «wie im Muätital», obwohl dies zutreffen könnte. Sie schmücken sich eben nicht mit fremden Federn, die Menschen im Tal. 

Der eingangs angesprochene Ländlersunntig zum Beispiel ist eine klare Eigenkreation. In vier Restaurants werden von 12 bis 18 Uhr ein Dutzend Formationen aufspielen. Am Abend ist zum Ausklang im «Fluhhof» Tanz & Stubete angesagt. Details zum Anlass, der immer am ersten Sonntag nach Weihnachten ansteht und zu dem sich Ländlerfreunde ihre Plätze in einem der Restaurants inklusive Ländlersunntig-Menü vorteilhaft reservieren sollten, sind auf www.giigaebank.ch zu erfahren.

Geri Kühne



Links zum Thema https://www.giigaebank.ch/
Beitrag vom 11.12.2019


Musik live:

DO 12.12.
Sihlbrugg «Dukes» (Joe Wiget 19 h)

FR 13.12.
Hemberg «Löwen» (Echo vom Druosbärg)
Zug «Bären» (Fronalpstock)
Zürich «Aelpli-Bar» (Örgeler vom Zürisee)

SA 14.12. 
Glarus «Schützenhaus» (44. Ländlerweihnacht 19.30 h)
Ibach «Diti und Nisi Post» (Ur-Musig)
Muotathal-Ried «Fluhhof» (Ächt Bodeständig)
Rothenthurm «Biberegg» (Adlergruess)
Zug «Bären» (Gebrüder Hess)

SO 15.12.
Erstfeld «Gotthard-Raststätte» (Echo vom Kontrabass-Shop 10 h)
Wangen SZ «Hirschen» (Kessler/Oetiker CD Vorstellung ab 11-16 h)
Luzern «Ländlerschiff» (Joe Wiget ab 13.12 h)
Allenwinden «Löwen» (Adlergruess 14 h)
Chur «Charlys Bierhalle» (Rhygold)
Rickenbach «Windstock» (SMS)
Zürich «Volkshaus» (Ils Fränzlis da Tschlin)
Rothenthurm «Biberegg» (Werner Ehrler 15.30)
Wohlhusen «Kirche» ( Männerchor mit Bühler/Fischer 17 h)



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